TUI GroupOperative Geschäftstätigkeit wegen Corona ausgesetzt

Die TUI Group stellt in der Coronakrise den größten Teil der Reiseaktivitäten, einschließlich Pauschalreisen, Kreuzfahrten und den Hotelbetrieb bis auf Weiteres ein. Der Konzern zog außerdem die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurück.

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Dieser Artikel ist Teil unserer umfassenden Berichterstattung über die Coronakrise. >>> zur Übersicht

Diese Maßnahmen entschied die TUI Group in Übereinstimmung mit den Vorgaben der jeweiligen Regierungen. Die vorübergehende Aussetzung solle einen Beitrag zu den weltweiten Bemühungen der Regierungen leisten, die Auswirkungen der Verbreitung von Covid-19 abzuschwächen.

Angesichts dieser Situation beschloss der Vorstand am 16. März 2020 außerdem, die am 11. Februar 2020 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurückzuziehen. Darüber hinaus sieht der Vorstand unter den gegenwärtigen Umständen auch davon ab, eine neue Prognose für das Geschäftsjahr 2020 abzugeben.

Aufgrund der Auswirkungen von Covid-19 bewerte der Vorstand der TUI die Situation kontinuierlich und prüfe eine Vielzahl von Maßnahmen zur Unterstützung der Kunden, Kollegen und Stakeholder.

Covid-19: Hilfe vom Staat wird beantragt

Der Konzern verfüge laut eigenen Angaben über Finanzmittel und Kreditfazilitäten in Höhe von etwa 1,4 Milliarden Euro, wobei vor Covid-19 die bisherige Entwicklung seit Geschäftsjahresbeginn den Erwartungen entsprach. “Wir ergreifen einschneidende Kostenmaßnahmen, um die Auswirkungen auf unser Ergebnis abzumildern”, heißt es seitens der Konzernspitze.

Darüber hinaus sei geplant, Staatsgarantien zur Unterstützung des Unternehmens zu beantragen, bis der normale Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen werden könne.

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