Trivago-IndexHotelpreise 2017 und 2018 im Vergleich

Wer 2018 in einem Hotel in Zürich oder Amsterdam übernachtete, musste dort die höchsten Preise in ganz Europa bezahlen. Das hat der Hotel-Metasearcher Trivago ermittelt. In einigen Städten aber sanken die Hotelpreise.

Die teuersten und günstigsten Städte 2018

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Mit 187 Euro pro Nacht war New York City die teuerste Stadt 2018, gefolgt von San Francisco (174 Euro). Dubai, Reykjavik und Singapur lagen mit 165, 156 und 152 Euro für ein Standard-Doppelzimmer auch ganz oben.

Die niedrigsten Raten fanden Hotelgäste in Bogota (49 Euro), Kuala Lumpur, Lima (50 Euro), Delhi und Manila (53 und 54 Euro). In Europa wird die Liste angeführt von Istanbul (61 Euro) und Warschau (63 Euro).

Hotelpreise 2017 und 2018

Die meisten im Index gelisteten Hotels hielten die Preise von 2017. In einigen Städten stiegen die Preise aber auch. Ganz oben dabei ist Marrakesch (um 15 Prozent auf 123 Euro), gefolgt von Peking (um zwölf Prozent auf 85 Euro).

Die Stadt mit dem größten Preisabfall ist Rio de Janeiro (um 17 Prozent auf 67 Euro). In Europa gehörten Rom, Madrid (ein Prozent) und London (sieben Prozent) zu den Verlierern, wie aus dem so genannten Trivago Hotel Price Index hervorgeht.

Teure Monate – günstige Monate

In Moskau wurde der größte Preisunterschied zwischen dem teuersten Monat – dem Juni (in dem die Fußball-WM stattfand), und dem Günstigsten, dem November, ermittelt. Dabei stiegen die Preise auf 158 Euro pro Nacht, was eine Erhöhung um 210 Prozent verglichen zum November (51 Euro) bedeutet. In Barcelona war der Juni dagegen der teuerste Monat. Hier kostete eine Übernachtung 140 Euro. Dies bedeutet im Vergleich zum Durchschnittspreis von 81 Euro im Januar einen Anstieg um 73 Prozent.

 

 

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