Trendbarometer: Raus aus dem Tief – auch wenn es langsam geht

Der Blick in die Marktdaten ist nach wie vor ernüchternd. Die Stadthotellerie ist noch sehr weit weg von einer Belegungsrate, die kostendeckend oder gar gewinnbringend wäre. Nichtsdestotrotz ist die Talsohle durchschritten, wie aktuelle Marktzahlen von Fairmas zeigen.

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Die Experten von Fairmas stellen ganz generell fest, dass sich die Stadthotellerie langsamer von der Krise erholt als die Ferienhotellerie in attraktiven Standorten. Deutschlandweit schloss die Belegungsrate im Juni 2020 bei 25,1 Prozent. Die durchschnittliche Zimmerrate erreichte den Wert von 88,40 Euro und der RevPar bilanzierte mit 22,20 Euro.

Mit Blick auf die prognostizierte Juli-Auslastung in den Metropolen Berlin, Frankfurt, Düsseldorf und Köln zeichnet sich für Juli ein ähnliches Bild ab: Die Hoteliers erwarten eine leichte Verbesserung, die Diifferenz zum Vorjahr liegt allerdings immernoch bei über 60 Prozent.

Hamburg vor schnellerer Erholung?

Aus der Reihe tanzen Hamburg und München. Der Verlust bei der Belegung soll in beiden Städten geringer ausfallen als im letzten Trend prognostiziert. Zudem ist die Aussicht auf den Oktober in Hamburg im Vergleich zu den anderen A-Destinationen besonders optimistisch. “Lediglich” 30 Prozent soll das Minus laut Forecast im Vergleich zum Oktober 2019 betragen.

Korrekturen nach unten nehmen Köln, Düsseldorf aber vor allem Frankfurt für den September vor. Die Erwartungen in der Bankenstadt wirken hier auffällig negativ – sie nehmen quasi der Spitzenwert bei der Höhe des Verlustes im September ein.

Festgehalten werden kann zudem, dass sich die Durchschnittsrate in fast allen Destinationen grob am Vorjahreswert orientieren. Eine Ausnahme bilden Köln und vor allem München. An der Isar prognostizieren die Hoteliers im September und Oktober ein Minus von jeweils rund 30 Prozent, was mit dem fehlenden Oktoberfest zu begründen ist.

Weitere Infos: Fairmas Hoteleport

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