Food-KonzepteTraditions Reich

Tradition gehört zu den stabilsten Erfolgsfaktoren in der Hotellerie – der Tourismus ganzer Regionen basiert darauf. Viele Hotels sind seit langer Zeit in Familienbesitz; aus diesem dauerhaften Erbe entstehen Charakterstärke und Profil. Hoteliers, denen es gelingt, die Tradition mit Einfühlungsvermögen in die Gegenwart zu transferieren, haben gute Chancen, ihren Betrieb langfristig attraktiv zu machen – so wie das Hubertus Alpin Lodge & Spa in Balderschwang.

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In Zeiten, in denen das Leben zunehmend komplexer, manchmal auch anonymer und einsamer wird, sehnen sich die Menschen oft nach Konstanz. Sie wollen wieder feste Rituale, menschliche Begegnung, Verlässlichkeit und durchaus auch ein wenig Einfachheit im positiven Sinn. Genau dort findet die Traditionshotellerie und -gastronomie ihren Platz. Als trendige Alternative mit viel Menschlichkeit und als Kontrast zu allem, was nur noch »modern« ist. Traditionell heißt jedoch nicht verstaubt, langweilig und öde. Vielmehr muss auch ein gutes Traditionshotel ständig weiterentwickelt und an die Zeit angepasst werden. Gepflegte Zimmer sowie gutes Essen und Trinken allein genügen den Gästen allerdings schon lange nicht mehr. Umso wichtiger ist es, den Erfolg zu planen und dauerhaft zu sichern: mit einer klaren Markenstrategie, durchdachtem Management, starker Serviceorientierung und einer ­klugen Mitarbeiterführung.

16 Erfolgsfaktoren

Damit der Erfolg eines Unternehmens nicht dem Zufall überlassen wird, gilt es, gewisse Faktoren zu beachten. Die meisten sind Softfacts, also Faktoren, auf die der Hotelier Einfluss hat. Diese hängen alle voneinander ab und sind – je nach Betrieb und Situation – mit Augenmaß individuell fein zu dosieren.

1. Glaubwürdigkeit

»Eins sein mit dem Unternehmen« lautet die elementare Erfolgsformel. Besonders wichtig sind Details, all die Kleinigkeiten, die aus den Einzelteilen ein rundes Bild formen. Wie ist die Geschichte, die Story, die hinter allem steckt? Je tiefer man in ein Thema eindringt, umso glaubwürdiger wird man.

2. Leidenschaft

Um einen Betrieb begeistert und leidenschaftlich zu führen, muss man voll und ganz zum Konzept stehen. Dieser Funke überträgt sich auf Mitarbeiter und Gäste. Zu sehen, wie sich Menschen über Gastfreundschaft freuen und eine persönliche Ansprache genießen, macht Freude.

3. Wirtschaftlichkeit und ökonomische Arbeitsorganisation

Mieten, Nebenkosten, Personal- und Warenkosten sind in den vergangenen Jahren überproportional gestiegen. Man verdient im Gastgewerbe nur gut, wenn man auch gut organisiert ist und das richtige Konzept am richtigen Ort hat. Und wenn man konsequentes Controlling betreibt. Dazu gehört auch eine ökonomische Arbeitsorganisation. Gerade bei einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis muss jeder Handgriff sitzen. Investitionen in die langfristige Wirtschaftlichkeit, beispielsweise in optimierte Technik sowie in gute Arbeitsabläufe sind nötige Ausgaben, die sich jedoch schnell amortisieren.

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