MotivationstippsIn fünf Schritten zum »Besser-­Denk-Menschen«

Selbst die motiviertesten Mitarbeiter kommen hin und wieder an einen Punkt, an dem der Frust an ihnen nagt. Mit der Anleitung von Coach Thomas Schleyer lässt sich der Spaß am Job steigern.

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Ein Pärchen bringt Sie beim Check-in an Ihre Grenzen? Ihnen fehlt die Gelassenheit, von einem Manager an der Bar die fünfte Kritik »sehr gerne« entgegenzunehmen? Ihr Dienstplan überfordert Sie gerade wieder? Rede-Denk-Experte Thomas Schlayer hat für solche Fälle eine »Besser-Denk-Anleitung« entwickelt, mit der sich der Arbeitsalltag verbessern lässt.

»Nahezu jeder weiß, dass die eigenen Gedanken die Basis für Glück, Stärke und Erfolg sind. Es gibt jedoch zwei Probleme: Die einen wissen zwar, was wichtig ist – machen es aber nicht richtig. Und die anderen glauben nicht, dass es so einfach sein kann«, sagt Thomas Schlayer. Aber man kann es besser machen.

Unsere Gedanken bestimmen unser Wertesystem und damit unsere Kommunikation. Wer tief in sich Gelassenheit spürt, wird souveräner auftreten. Ein Test:
1. Gehen Sie noch so motiviert in die Arbeit, wie am ersten Tag?
2. Investieren Sie jeden Tag etwas Zeit in persönliches Wachstum?
3. Führen Sie heute das Leben, das Sie sich gewünscht haben?

Wenn Sie eine Frage mit »nein« beantwortet haben, ist es Zeit für »Besser denken«. Lassen Sie doch einfach mal folgende Annahme zu: Nicht der schwierige Kunde an der Rezeption ist das Problem, sondern Sie. Denn Ihre Gedanken machen Sie stark oder schwach. Und wenn Sie beginnen, Ihre eigenen Werte – geprägt durch Gedanken – zu hinterfragen, wird sich vieles bessern. Wenn Sie das nicht tun, werden Sie die Herausforderungen des Alltags immer öfter an Ihre Grenzen bringen. Sie haben die Wahl: Werden Sie ausgeglichener oder frustrierter.

5 Besser-Denk-Tipps

In fünf Schritten zum »Besser-­Denk-Menschen«

Zuerst müssen Sie bereit sein, daran zu glauben, dass Ihre Gedanken Ihre Lebensqualität bestimmen. Dann müssen Sie erkennen, wie Sie Situationen bislang bewertet haben. Dritter Schritt: Sie sollten so denken, dass Sie sich das Wertesystem aufbauen, das Sie gerne hätten. Vierter Schritt: Entwickeln Sie für Momente, die Sie an Ihre Grenzen bringen, einen motivierenden Danke-Gedanken. Der letzte Schritt heißt »Spaß haben und belohnen«.

Beispiel für die Arbeit im Hotel

Der Gast beim Check-in stresst Sie. Jetzt glauben Sie daran, dass Sie sich ändern müssen. Sie erkennen, dass Sie bislang Ihren Gästen die Schuld für Ihren Stress gegeben haben. Sie denken künftig: Ok, dieser Gast ist schwierig, aber es liegt nur an mir, was ich daraus mache. Ich will die Größe haben, jeden Gast herzlich zu bedienen. Ihr neuer Danke-Gedanke: »Prima, dieser Gast erinnert mich an mein Ziel: Ich kann und werde gelassener sein!« – Gleich nach dem Check-in gönnen Sie sich eine Tasse Kaffee und freuen sich über den Erfolg.

Weitere Infos: www.fortbildungsinsel.de

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