Strohhalme, Gabeln und RührstäbchenVerbot für Einweg-Plastik kommt Mitte 2021

Die Beschlüsse bezüglich Einwegplsatik gelten auch für Strohhalme, die in der Vergangenheit besonders in Verruf geraten waren. (Bild: Pixabay-Kapa65)

Die EU hatte es schon vor einiger Zeit beschlossen, nun setzt Berlin es um: Ab Mitte 2021 sollen Plastik-Strohhalme, -besteck und andere Wegwerfartikel verschwinden. Der Bundestag soll zudem noch weitere Beschlüsse fassen.

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Strohhalme, Luftballon-Stäbe, Gabeln: Ende 2018 war in Brüssel der Beschluss gefallen, ab Sommer 2021 in der EU Einwegprodukte aus Kunststoff zu verbieten. Unter anderem gemeint sind damit Plastikbesteck und -teller, Strohhalme sowie Rührstäbchen etwa für den Kaffee und Styroporbecher und -behälter für Essen to go. Außerdem gilt das Verbot für Produkte aus Kunststoffen, die durch eine Reaktion mit Sauerstoff in winzige Teile zerfallen.

Wegwerfprodukte, für die es gute Alternativen gibt, sollen also ab 3. Juli 2021 nicht mehr verkauft werden dürfen. Darauf haben die EU-Staaten sich geeinigt, nun muss jeder Mitgliedsstaat es in nationales Recht übertragen.

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