StrategiewechselHyatt will weniger Hotelimmobilien kaufen

Hyatt hat das Royal Palms Resort & Spa in Phoenix bereits verkauft.

Bislang hat Hyatt Hotels bei seinem Immobiliengeschäft darauf gesetzt, Eigentum zu verkaufen und den Erlös in günstigeren Märkten wieder anzulegen. Jetzt ändert die Gruppe ihre Strategie.

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Hyatt will künftig einen Weg gehen, wie ihn auch etwa Hilton oder Marriott eingeschlagen haben. Wie das Portal Skyft berichtet, plant Hyatt weniger Immobilien selbst zu besitzen. Eigene Immobilien im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar sollen jetzt verkauft werden. CEO Mark Hoplamazian setzt damit auf die sogenannte Asset-light-Strategie. Dennoch sollen die verkauften Gebäude weiterhin unter Hyatt betrieben werden, das Unternehmen will langfristige Franchise- oder Managementverträge vereinbaren.

Die neue Strategie wird auch schon angewandt: In diesem Jahr verkaufte Hyatt zwei Häuser in Arizona für rund 305 Millionen Dollar. Nach Informationen von Skyft plant die Hotelgruppe den Erlös zwar auch wieder in Immobilien zu investieren, allerdings weniger als zuvor. Stattdessen will Hoplamazian mehr Mittel für die Hyatt-App, das Loyalty-Programm und technische Entwicklungen aufwenden. Außerdem hat Hyatt weiterhin vor, mehr in Wellnesshotels und alternative Unterkünfte und Standorte zu investieren.

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