StrategieVerloren im Markendschungel?

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Zurzeit werden immer mehr neue Hotelmarken entwickelt. Dieser Trend führt dazu, dass selbst gute Kenner der Branche den Überblick verlieren. Diese Meinung vertritt Hotel-Consultant Larry Mogelonsky in einem aktuellen Beitrag auf Hospitality Net. Der Gründer von LMA Communications plädiert daher für einen Kurswechsel.

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Mogelonsky richtet seinen Fokus zunächst auf die etablierten Marken. Diese, so sagt er, hätten teilweise bereits 40 oder 50 Jahre Bestand und verfügten über eine Markenwiedererkennung, die in Zeiten des Internets so gar nicht mehr geschaffen werden könnte. Außerdem profitierten sie von bereits erarbeiteten festen Grundlagen. Langfristig sieht Mogelonsky in den Kernmarken, die die Branche gestärkt und gefestigt haben, mehr Potenzial als in neuen „Spielzeugmarken“ – auch mit Hinblick auf die Gesamtsituation und die aktuellen Herausforderungen.

Zudem ist Larry Mogelonsky der Meinung, dass die Anforderungen einer Marke unbedingt erfüllt werden müssten. Bei Verletzungen des Standards sollten Franchisekooperationen beendet werden, ohne Ausnahme oder Gnadenfrist. Er begründet dies zum einen mit der großen Auswahl an Marken, die potenziellen Gästen zur Verfügung steht. Zum anderen verweist er auf den Verlust des Ansehens, wenn ein einzelnes Unternehmen den Ansprüchen nicht entspricht.

Außerdem betont er die Wichtigkeit, für das Markenversprechen zu werben und damit deren Ansehen zu stärken. Abschließend schlägt er vor, eine Geld-Zurück-Garantie einzuführen, die allerdings nur Kunden nutzen könnten, die eine Direktbuchung über das Unternehmen vorgenommen haben.

Quelle: Hospitality Net

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