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Start Brands Fotogalerie The Flushing Meadows: Skelett überm Bett

The Flushing MeadowsSkelett überm Bett

Prominente Unterstützung hatten die Initiatoren des neuen Münchner Designhotels The Flushing Meadows bei der Gestaltung der Zimmer – von skurril bis morbid reicht die Palette.

Auf den ersten Blick erweist sich das 16-Zimmer-Hotel im dritten und vierten Stockwerk eines ehemaligen Postgebäudes als wenig nachhaltig, schließlich dient es nur als Übergangslösung, ehe in rund sieben Jahren über die endgültige Nutzung der Immobilie entschieden wird. Dass aber die Architekten Sascha Arnold und Steffen Werner sowie der Gastronom Niels Jäger hier mit viel Kreativität und Herzblut eine Herberge der etwas anderen Art realisiert haben, ist für die Hotellandschaft in München nicht hoch genug zu bewerten. Während Hamburg, Berlin oder Frankfurt seit vielen Jahren über Design- oder Themenhotels verfügen, war München in dieser Hinsicht bis dato fast ein weißer Fleck auf der Landkarte.

Den Ideenreichtum des Trios, die gemeinsam die Clubs »Ed Moses« und »Bob Beaman« sowie die Bar »James T. Hunt« betreiben, ist gleich beim Betreten der Bar, dem Herzstück des Hauses, zu spüren. Teak- und Eichenholzelemente sowie Wandpaneelen aus Stoff wurden hier gepaart mit einer einfachen und gleichzeitig gemütlichen Möblierung, die auf der angrenzenden Rooftop-Terrasse in einen Vintage-Look übergeht. Morgens wird in der Bar das Frühstück serviert, ab Nachmittag werden klassische Cocktails und eigene Kreationen gemixt – mit großem Erfolg: Der Ansturm ist mittlerweile so groß, dass ein Türsteher die Gästezahl am Abend regulieren muss.

Im Zimmer von DJ Hell – Skelett-Band inklusive

Die 16 Zimmer des Flushing Meadows – der Name bezieht sich einerseits auf die nahegelegenen und einst überfluteten Isar-Felder, andererseits auf den Tennis-Tempel in New York – unterteilen sich in Penthouse-Studios und Lofts. Für Letztere standen befreundete Persönlichkeiten des Initiatoren-Trios Pate, sodass ein im höchsten Maße individuelles Interieur-Design entstand. Michi Beck von den »Fantastischen Vier« beispielsweise brachte in seinem Zimmer afrikanische Akzente ins Spiel, während Charles Schumann eine puristische Linie favorisierte. Kein Ort für sanfte Gemüter ist das Refugium von Helmut Geier, in dem nicht nur Schwarz die vorherrschende Farbe ist, sondern auch noch eine Band bestehend aus drei Skeletten über dem Bett ein Konzert gibt. Nicht überraschend ist da der Künstlername des bekannten Münchner Disc Jockeys: DJ Hell.

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