Gastronomie Feuer, Fleisch & Flamme

Auch wenn in vielen Hotelrestaurants zu kulinarischen Bildern arrangierte Gourmetkost und wellness-leichte Vitalküche dominieren, landet hier und da ein ordentliches Stück Beef & Co. auf dem Teller. Rustikale Einrichtung mit offenen Feuerstellen bieten die passende Kulisse für die neue Fleischeslust in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

 

Als ein »Spiel aus Feuer, Fleisch und Flamme« wird das gastronomische Konzept des neu eröffneten Restaurants »Chubut« im Grand Hotel Park in Gstaad bezeichnet. Chefkoch Augustín Brañas zelebriert hier eine sogenannte Live-Fire-Cuisine und ruft damit die Rückkehr zur kulinarischen Einfachheit aus. Im Mittelpunkt stehen die Zutaten – darunter feinstes Fleisch aus Argentinien und der Schweiz sowie Produkte aus lokalem Anbau. Den passenden Rahmen für das Konzept bildet die von Interior Designerin Federica Palacios entworfene Inneneinrichtung – mit rustikalen Lampen, holzvertäfelten Decken und Wänden, fellbezogenen Stühlen sowie Schwarz-Weiß- und Sepia-Fotografien von Rindern, Landstrichen und Einwohnern Patagoniens. Jedes Detail ist sorgsam ausgewählt, beispielsweise die Sets aus Leder und die Bestecke mit Holzgriffen – die Messer stecken wiederum in Lederhüllen. Im Zentrum des »Chubut« stehen ein großer offener Kamin und die offene Küche, in der Augustín Brañas nicht wie auf einer Bühne, sondern eher wie in seinem Wohnzimmer agiert.

Das ganze Jahr Grillsaison

Nicht ganz so rustikal kommt der Mitte vergangenen Jahres eröffnete »Jungbrunn Grill« im österreichischen Hotel Jungbrunn daher. Wie der Name vermuten lässt, herrscht in dem Outlet ganzjährig Grillsaison. Auf die Teller kommt Fleisch, aber auch zarter Fisch und knackiges Gemüse, dazu verschiedene Beilagen und frisches Brot. Die Leckereien werden vor den Augen der Gäste auf dem offenen Holzkohlengrill zubereitet. Bei der Inneneinrichtung dominieren helles Holz und dunkler Stein – der Stil ist wie im gesamten Hotel modern und trägt eine alpin-puristische Note. Im Mittelpunkt des Raumes steht eine runde Theke aus Granit und Eichenholz mit Steinbackofen. Wer hier sitzt, kann den Köchen bei der Arbeit zuschauen. Weitere Sitzgelegenheiten bieten die ebenfalls runden Sitzgruppen mit Lederbänken und Eichenholztischen. Die Wände des rückwärtigen Teils sind mit Kiefer-Hirnholz verkleidet – der Bereich wirkt wie eine Höhle. Die Wände schmücken Details aus der Pionierzeit des Jungbrunn, darunter der legendäre Gutheinz-Ski. Durch die Panoramafenster zur Terrasse, die mit einladender Lounge und Chef‘s Table aufwartet, offenbart sich ein herrlicher Ausblick auf die Tannheimer Berge.

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