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Start Coronakrise Reaktion auf neues Infektionsschutzgesetz: Ritter von Kempski Privathotels führen Corona-Testpflicht ein

Reaktion auf neues InfektionsschutzgesetzRitter von Kempski Privathotels führen Corona-Testpflicht ein

Als deutschlandweit wohl erste Hotelgruppe führen die Ritter von Kempski Privathotels eine Schnelltest-Pflicht in ihren Häusern ein. Der “Schindelbruch-Weg” soll eine strategische Antwort auf Schließungs-Szenarien und das neue Infektionsschutzgesetz sein und somit als “scharfes juristisches Schwert” dienen.

Es ist eine kleine Sensationsnachricht: Als Reaktion auf die Veranbschiedung des neuen Infektionsschutzgesetzes (wir berichteten) führen die Ritter von Kempski Privathotels als wohl erste deutsche Hotelgruppe eine Corona-Testpflicht ein. Gelten wird die Pflicht in den zur Gruppe gehörenden Häusern Naturresort Schindelbruch und im Romantik Hotel Freiwerk.

“Schindelbruch-Weg” als Lösungsstrategie

Dr. Clemens Ritter von Kempski, Eigentümer und Geschäftsführer der Ritter von Kempski Privathotels und selbst Mediziner, sieht in der verpflichtenden Testung auch ein scharfes juristisches Schwert. (Foto: Ritter von Kempski Privathotels) (Bild: Ritter von Kempski Privathotels)

Unter dem Motto der „Schindelbruch-Weg“ hat das im Südharz ansässige Unternehmen ein umfangreiches und detailliertes PoC-Covid-19-Antigen-Schnelltest-Pflichtkonzept entwickelt. Die Grundzüge des Konzepts wurden bereits seit Oktober im Rahmen von Veranstaltungen auf freiwilliger Basis in der Praxis geprüft (wir berichteten).

“Juristisch ein scharfes Schwert”

Zum Start des Feiertagsgeschäftes im Dezember führen die Ritter von Kempski Privathotels nun eine verpflichtende Testung ein, die an Gästen und Mitarbeitern kostenfrei durchgeführt wird. „Wir ermöglichen damit einen hohen Schutz für alle und sehen darin eine konzeptionelle Antwort auf die Schließungs-Szenarien wie auch auf das im Eiltempo verabschiedete Infektionsschutzgesetz“, kommentiert Dr. Clemens Ritter von Kempski, Eigentümer und Geschäftsführer der Ritter von Kempski Privathotels, die neue Strategie. „Wenn eine hohe Aufenthaltssicherheit durch Schnelltests und ein umfangreiches und stringentes Sicherheits- und Hygienekonzept gewährleistet werden kann, gibt es keine plausiblen Begründungen für behördlich verordnete Lockdowns und Beherbergungsverbote mehr. Das sollte auch juristisch ein scharfes Schwert sein“, so der Hotelier und Human-Mediziner weiter.

So läuft der Schnelltest ab

In den Ritter von Kempski Privathotels kommen etablierte Schnelltests für Gäste beim Check-In zum Einsatz. Eine medizinische Fachkraft prüft durch einen Nasen-Rachenabstrich auf eine akute Covid-19-Infektösität und Erkrankung. Anhand des Tests können Gäste und Mitarbeiter innerhalb von 15 Minuten mit einer Ergebnis-Genauigkeit von über 95 Prozent freigetestet werden. Auch für Kinder ab einem Alter von zehn Jahren ist der Test verpflichtend. Im Falle einer Positiv-Testung wird sofort ein zweiter Schnelltest, der von einem anderen Hersteller stammt, durchgeführt. Bei zweimaliger Positiv-Testung gilt der Gast als infektiös, muss abreisen und sich in häusliche Quarantäne begeben. Gäste werden alle 48 Stunden getestet, Mitarbeiter alle 72 Stunden.

Positiv sei, so die Verantwortlichen, dass das Konzept in die Fläche transportierbar sei, sprich: dass es in Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitsdienstleistern und -ämtern von Hotels jeder Größe ohne große Investitionen umgesetzt werden könne.

 

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