Ratgeber-Serie Teil 1 – Upgrade nach Plan

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Ratgeber-Serie Teil 1 – Upgrade nach Plan

Zurück zum Ratgeber: Badrenovierung

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Norbert Steffens, Key Account Manager Hotel bei Geberit, betreut private Hoteliers ebenso wie internationale Ketten.

1. Sorgfältige Analyse im Vorfeld

Wenn nicht in die Bausubstanz eingegriffen wird, kann ein Bad an einem Tag renoviert werden – vorausgesetzt die Planung ist dementsprechend gut. Muss auch die Sanitärtechnik hinter der Wand erneuert werden, kann das zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen. Deshalb sollte zuvor ein Fachmann prüfen, welche Maßnahmen zwingend notwendig sind. Falls die Trinkwasserleitungen veraltet oder bereits defekt sind, ist eine Erneuerung unabdingbar. Marode Leitungen können nicht nur Wasserschäden verursachen, sondern auch die Trinkwasserqualität negativ beeinflussen. Das gilt ebenso für die Abwasserleitungen: Wenn Abwasser durch undichte Leitungen in die Wände und Geschossdecken dringt, kann das schlimmstenfalls zu Schäden in der Bausubstanz führen, die dann nur mit großem Aufwand zu beheben sind. Auch in puncto Brandschutz könnte Handlungsbedarf bestehen, wenn es keinen Bestandsschutz gibt. Eine umfassende Bestandsaufnahme im Vorfeld der Renovierung schützt vor bösen Überraschungen. Unabhängig von den letztlich umzusetzenden Maßnahmen, der Bauzeit und den Kosten sind Renovationen mit einer sorgfältigen Analyse immer genauer und sicherer planbar.

2. Zuverlässige Partner wählen

Schmutz, Lärm und Umsatzeinbußen durch nicht vermietbare Zimmer sind für viele Hoteliers Gründe, die Badrenovierung so lange wie möglich hinauszuzögern. Doch durch starke Partner und eine fachgerechte Planung können diese Herausforderungen minimiert werden.

Bauherren sollten deshalb einen erfahrenen Handwerksbetrieb wählen, der im besten Fall auf die Renovierung von Hotels spezialisiert ist – unabhängig davon, ob nur ein Facelift geplant ist oder eine komplette Badsanierung ansteht. Vor allem gilt dies für komplexe Umbaumaßnahmen. Der Sanitärprofi sollte zuerst den Bestand gründlich analysieren und die notwendigen Baumaßnahmen daraus ableiten. Wichtig ist, dass möglichst detailliert geplant und ein genauer Bauzeitenplan erstellt wird. Es gilt dann zu renovieren, wenn erfahrungsgemäß wenige Gäste kommen. Ein etagenweiser Umbau ist für einen zügigen Bauablauf meist die richtige Wahl – zu berücksichtigen ist jedoch stets die individuelle Situation.

3. Mehrwerte schaffen

Das Wellness-Plus für Hotelgäste: Im Hotel Hoeri am Bodensee wurde das Dusch-WC Geberit AquaClean Tuma eingesetzt.

Eine gelungene Renovierung stellt nicht nur den Status quo wieder her, sondern schafft einen Mehrwert für die Gäste. Durch die Installation einer Geruchsabsaugung am WC ist es beispielsweise möglich, unangenehme Gerüche zu vermeiden. Die normale WC-Keramik kann außerdem durch ein Dusch-WC ersetzt werden – die Reinigung mit einem sanften Wasserstrahl ist für Gäste ein Wellness-Plus. Auch die Badewannendusche oder enge Duschkabine durch einen großzügigen Duschbereich mit einer Walk-in-Dusche zu ersetzen, ist ein sinnvolles Upgrade.

Alles, was den Komfort im Bad erhöht und damit für mehr Entspannung sorgt, kommt bei den Gästen gut an und steigert die Zufriedenheit. Werden die Erwartungen übertroffen, danken es die Gäste mit einer Weiterempfehlung.

4. Facelift mit Modulen

Oftmals genügt schon der Austausch einzelner Module: hier der Option Lichtspiegel mit iCon Wandablage von Geberit.

Im Durchschnitt wird ein Hotelbad alle zehn Jahre renoviert. Sind die Leitungen noch intakt, genügt meist ein Facelift. Dabei werden Komponenten vor der Wand ausgetauscht, ohne in die Bausubstanz einzugreifen. Zum Teil genügt es bereits, wenn der Waschplatz erneuert wird. Ein neuer Waschtisch mit einer modernen Armatur und einer Lichtspiegellösung lässt das Bad frisch und einladend aussehen.

Von zu Hause sind die Gäste an Ablagemöglichkeiten und Stauraum für ihre Kosmetikutensilien gewöhnt. Auch im Hotel kann ein Unterschrank eine praktische Ergänzung für einen neuen Waschtisch sein.

Laut einer Befragung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik gaben die meisten Hotelgäste „Sauberkeit und Hygiene“ als wichtigstes Kriterium bei der Bewertung eines Hotels an. Es könnte sich also lohnen, eine in die Jahre gekommene Toilette durch eine spülrandlose WC-Keramik zu ersetzen. Diese WCs sind nicht nur leichter zu reinigen: Da es keine versteckten Stellen gibt, sehen Gäste sofort, dass alles sauber ist. Wer zur neuen WC-Keramik einen neuen Spülkasten braucht, muss nicht gleich die Wand aufschlagen. Heute gibt es spezielle Designspülkästen, die einfach vor einem vorhandenen Spülkasten eingebaut werden. Diese sogenannten Sanitärmodule haben eine hochwertige Glasfront, die auf Wunsch bedruckbar ist – ein auf das Hotelkonzept abgestimmtes Motiv verleiht dem Bad eine individuelle Note, die den Gästen noch lange im Gedächtnis bleibt.

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