Progros Geschäftsbereich Web:Tools verzeichnet zweistellige Zuwachsraten

Mit mittlerweile zwei Digitalplattformen im Angebot wächst der Progros-Geschäftsbereich Web:Tools jährlich zweistellig. Darüber freuen sich Jochen Oehler, Progros-Geschäftsführer (li.) sowie Sascha de Clerque, Bereichsleiter Web:Tools bei Progros sowie Geschäftsführer Allinvos. (Bild: Progros)

Mit mittlerweile zwei Digitalplattformen im Angebot wächst der Geschäftsbereich Web:Tools von Progros jährlich zweistellig. Mehr als 900 Hotels setzten im Geschäftsjahr 2019 europaweit auf die Lösungen des Full-Service-Anbieters für ganzheitliches Einkaufsmangagement. Nun soll das Einkaufsvolumen über Progros im Jahr 2020 auf 205 Millionen Euro gesteigert werden.

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“Wir sehen, dass die Digitalisierung voll in der Branche angekommen ist und die Nachfrage nach unseren digitalen Lösungen durch die Decke geht”, sagt Jochen Oehler, Geschäftsführer der Progros, die von mittlerweile 900 Privathotels und Hotelgruppen in acht Ländern Europas zur Verbesserung ihrer Einkaufs- und Beschaffungsprozesse genutzt wird. Oehler begründet die Zuwachsraten mit den Vorteilen der Digitalisierung wie Zeit- und Kostenersparnis, Transparenz- und Effizienzsteigerung, schlankeren Prozessen sowie weniger Fehleranfälligkeit.

Zwei Digitalplattformen im Angebot

Für das Geschäftsjahr 2019 kann das Unternehmen auf eine starke digitale Expansion zurückblicken: Zum einen stiegen im vergangenen Jahr die direkten Online-Einkäufe über Progros um 14 Prozent auf über 36 Millionen Euro. Zum anderen wuchs 2019 die Anzahl der Hotels, die sich für eine der digitalen Lösungen von Progros entschieden, um 75 Prozent auf mittlerweile über 630 Hotels an. “Progros bietet jetzt als einziges Einkaufsunternehmen gleich zwei unterschiedliche Digitalplattformen für die Beschaffungs- und Rechnungsprozesse zur Auswahl für Hotels an. Nun gibt es über uns für alle Ansprüche von Hotels die passende flexible Managementlösung”, erklärt Oehler.

“Wir werden den Bereich Digitalisierung weiter konsequent ausbauen”, ergänzt Sascha de Clerque, der bei Progros das Geschäftsfeld Web:Tools verantwortet und in Personalunion Geschäftsführer des Beteiligungsunternehmens Allinvos ist.

Progros bietet inzwischen zwei unterschiedliche Digitalplattformen für Bestellung, Warenwirtschaft, Rechnung und Vertragsmanagement an, die sowohl über Progros als auch Allinvos genutzt werden können. Bei den Plattformen, denen die Technologien der beiden Partner Cisbox und Future Log zugrunde liegen, handelt es sich um digitale administrative Managementtools, die den gesamten Beschaffungs-, Rechnungs- und Zahlungsprozess digital abbilden und verknüpfen.

Alle Lösungen aus einer Hand

Die Module beider Systeme können zudem teilweise individuell miteinander kombiniert und nach Wunsch mit einem Online-Vertragsmanagement oder Online-Reportingtool ergänzt werden. “Unsere beiden Digitalplattformen sind komplett mobilfähig, inklusive Sprachsteuerung und der Nutzung Künstlicher Intelligenz (AI)”, so de Clerque.

Hotels erhalten mit den digitalen Lösungen die gesamte Beratung, Technik, Schulung und Integration aus einer Hand über das Web:Tools-Team. “Alle mit der Beschaffung in Verbindung stehenden manuellen Prozesse, die sich digitalisieren lassen, werden digitalisiert. Und alles, was digitalisiert werden kann, wird automatisiert”, sagt Progros-Geschäftsführer Oehler.

Sehr positiv entwickelt sich laut Angaben des Service-Anbieters auch das Projekt Management. Darunter fällt das lieferantenneutrale Beschaffungsmanagement von Mobiliar, Technik, Küchenausstattung sowie das operative Equipment. Das Projekt Management umfasst die Investitionsermittlung, den kompletten Bemusterungs- und Ausschreibungs­prozess, Bestellung, Lieferterminkoordination, Warenannahme, Dokumentation sowie die Rechnungsprüfung.

Steigerung des Umsatzes auf 205 Millionen Euro geplant

Das Beratungs-, Einkaufs-, Verhandlungs- und Digital-Team von Progros ist auf 50 Personen gewachsen. Das Einkaufsvolumen, das über Progros gesteuert wird, belief sich im Jahr 2019 auf 200 Millionen Euro. Für 2020 ist eine Steigerung des Einkaufsumsatzes auf rund 205 Millionen Euro geplant.

 

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