Parkhotel Quellenhof Aachen Prinz Martin I. erwies sich würdig für den Schlüssel zu seiner Hofburg

Hoteldirektor Walter Hubel (r.) überreichte Prinz Martin I. (l.) den symbolischen Schlüssel zu seiner Hofburg. (Bild: Claudia Wingens)

“Vür all sönd Oche!“ lautet das Motto der Session von Prinz Martin I. (Martin Speicher). Der Aachener Rechtsanwalt hat den närrischen Thron der Kaiserstadt bestiegen und darf in der Hochphase der jecken Zeit bis Aschermittwoch standesgemäß in der „guten Stube von Aachen“ residieren: im Quellenhof.

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Prinz Martin I. zog heute gemeinsam mit seinem Hofstaat durch die Aachener Innenstadt zur künftigen Hofburg, dem Parkhotel Quellenhof Aachen. Dort wurde das Aachener Narrenoberhaupt von Hoteldirektor Walter Hubel traditionell vor dem Haus empfangen. In der Lobby hieß ihn sein „Herbergsvater“ mit einer eigens für ihn persönlich gereimten, launigen Rede willkommen.

Danach musste Martin I. noch die altbekannte Prüfung bestehen. Denn der Hoteldirektor machte den Prinzen mit den närrischen Hausregeln bekannt und ließ sich beispielsweise mit einem Augenzwinkern versichern, dass der Prinz bis Aschermittwoch keinen anderen Herbergsvater neben ihm haben dürfe. Dieser gelobte lautstark mit seinem Hofstaat, jede einzelne der zehn närrischen Hausregeln des Quellenhofs zu beachten.

Walter Hubel, der seit Jahrzehnten der Lechenicher Stadtgarde angehört, ehrte den Öcher Prinzen wieder mit einer Abordnung der Gardisten, die für das Narrenoberhaupt Spalier standen. Dabei überreichte er Prinz Martin I. den Schlüssel zur Hofburg als XXL-Printe.

„Mit der Zielgerade für diese Session vor Augen, freuen wir uns, wieder Gastgeber für die Jecken aus Aachen zu sein“, betont Hoteldirektor Walter Hubel, selbst ein bekennender Gardist. „Wer hautnah dabei sein möchte, sollte in diesen Tagen in der Hofburg des närrischen Treibens, dem Quellenhof, vorbeischauen.“

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