Orda Kostenlose App fürs Take-Away-Geschäft

Über Orda können App-Nutzer sehen, welche Restaurants in der Umgebung Take-Away-Angebote haben. (Bild: Orda)

Die Restaurant-App Orda hat ein Corona-Hilfspaket entwickelt. Damit können Gastronomen ihr Take-Away-Geschäft ausbauen.

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Laut Dehoga beklagen Gastronomen seit Beginn der Corona-Krise Umsatzeinbußen von 70 bis 100 Prozent. Das Mitnahmegeschäft ist allerdings erlaubt. Viele Gastronomen registrieren sich daher bei Lieferplattformen. Doch die gängigen Anbieter verlangen pro Lieferung bis über 30 Prozent des Umsatzes als Provision, heißt es bei Orda. Die Restaurant-App hat daher ein eigenes Corona-Hilfspaket entwickelt und öffnet die Plattform deutschlandweit kostenfrei für Gastronomen, damit diese ihre Gäste auch in Krisenzeiten mit Take-Away-Bestellungen bedienen können.

Die Registrierung online dauert nur zehn Minuten und innerhalb von 24 Stunden ist der Betrieb in der App gelistet. Gäste können über Orda bestellen, kontaktlos bezahlen und anschließend ihr Menü vor Ort abholen. Um während der Corona-Krise möglichst vielen Restaurants schnell und unkompliziert helfen zu können, hat Orda bis auf weiteres alle Gebühren gestrichen und sieht von festen Laufzeiten ab. “Seit wir in der Orda-App online sind, verzeichnen wir im Schnitt viermal so viele Bestellungen zum Mitnehmen als vorher. So können wir uns während der Krise über Wasser halten”, erklärt Monthipha Saparp von Khanittha, Thailändisches Essen im Werksviertel aus München.

So funktioniert Orda

Nutzer können die kostenfreie App im jeweiligen Appstore laden. Sie sehen direkt die Restaurants in der Umgebung, die Bestellungen zum Abholen anbieten. Haben Nutzer ein Restaurant ausgewählt, können sie die Gerichte aus dem jeweiligen Menü direkt bestellen und kontaktlos mit Kreditkarte, Pay Pal oder Apple Pay bezahlen. Anschließend wird dem Restaurant die Bestellung übermittelt. Gäste holen diese nach fertiger Zubereitung kontaktlos und ohne Wartezeit im Restaurant ab.

Sollte ein Lieblingsrestaurant noch nicht auf der Plattform gelistet sein, können Gäste die Gastronomen einfach selbst über einen Link auf Orda aufmerksam machen oder die App über ihre sozialen Netzwerke teilen. Unterstützt wird die App von Investoren wie Michael und Clarissa Käfer von Käfer Feinkost sowie Jan Deepen und Stefan Jeschonnek, Gründer von Zahlungsdienstleisters Sum Up.

Über die App

Die Gründer von Orda Christian Feuerbacher, Janis Marquardt und Peter Juras haben sich nach dem gemeinsamen Studium 2018 zum Ziel gesetzt, Essen von lokalen Restaurants möglichst einfach zugänglich zu machen. Die Gründer haben selbst einen Hintergrund in der Gastronomie. Nutzer können jederzeit über das eigene Smartphone bei teilnehmenden Restaurants vorbestellen – normalerweise entweder zum Verzehr im Restaurant oder zum Mitnehmen. Im Rahmen der Krise fokussiert sich das Unternehmen jetzt voll auf Take-Away Bestellungen.

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