Openings in 2019 Studie verzeichnet so viele neue Hotelzimmer wie noch nie

Neubau Symbolbild (Bild: Pixabay)

Mehr als 27.000 neue Hotelzimmer werden in diesem Jahr dem deutschen Hotelmarkt hinzugefügt. Das entspricht einem Zuwachs von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auffällig: Die Fertigstellungszahlen von Budgethäusern sind rückläufig.

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In Deutschland werden im Jahr 2019 so viele Hotelzimmer fertiggestellt wie noch nie. Das prognostiziert eine gemeinsame Studie des Projektentwicklers Benchmark. REAL Estate und des Analyseunternehmens Bulwiengesa zum Hotelneubau in Deutschland. Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer Analyse der Bautätigkeit im Hotelsegment für Neubauten mit mindestens 40 Zimmern.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie

  • Mehr als 27.000 neue Hotelzimmer erwartet. 2019 erwarten die Autore der Studie die Fertigstellung von 27.612 Hotelzimmern verteilt auf 173 Betriebe – ein Zuwachs von rund 70 Prozent gegenüber 16.282 Zimmern im Vorjahr (Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre: 12.406).
  • A-Städte stellen den wichtigsten Markt für Hotelentwicklungen dar. Im Jahr 2018 entstanden hier rund 9.200 Zimmer und damit mehr als die Hälfte des gesamten Neubaus. Frankfurt am Main (2.455), München (2.357) und Berlin (1.004) verzeichneten dabei den absolut größten Zimmerzuwachs.
  • Prozentual stärkste Zugewinne in B- und C-Städten erwartet. Im Verhältnis zu den Metropolen werden sich die Märkte in B- und C-Städten in den Jahren 2019 und 2020 noch dynamischer entwickeln. Hier wächst die Zimmerzahl prozentual am stärksten.
  • Midscale-, Upscale-Häuser legen zu. Auf Produktseite setzt sich die Dominanz der Drei- bis Viersternehotels weiter fort. Dieses Segment macht zwischen 2016 und 2018 gut 83 Prozent aller neu errichten Zimmer aus. Rückläufig entwickelten sich dagegen die Fertigstellungszahlen von Budget-Produkten (15 Prozent). Der Luxusbereich (3 Prozent) hatte traditionell einen sehr geringen Anteil am Gesamtmarkt.
  • Longstay und Aparthotels sind Trend. Auffällig ist der Zuwachs bei Longstay-Hotels, die für längere Aufenthalte konzipiert sind. Der absolute Zubau ist zwar verhältnismäßig gering, mit einem durchschnittlichen Zuwachs von elf Prozent in den Jahren 2016 bis 2018 lag der Neubau aber deutlich über den in den Vorjahren zu verzeichnenden zwei bis sieben Prozent.
  • Teilmärkte weisen Sättigungstendenzen auf. Spitzenreiter bei der Anzahl der Übernachtungen sind Berlin, München, Hamburg und Frankfurt. Der Autoren sehen deshalb durch das steigende Angebot nur geringe Verdrängungseffekte. Gleichzeitig kommt es derzeit in einzelnen Teilmärkten wie Hamburg oder Düsseldorf zu leichten Auslastungsrückgängen.
  • Kettenhotellerie dominiert: Deutlich zu erkennen war die starke Expansion der Kettenhotellerie der vergangenen Jahre. 2018 wurden über 82 Prozent aller realisierten Zimmervon Hotelketten betrieben.

Die komplette Studie kann hier bei Benchmark. REAL Estate und Bulwiengesa kostenfrei herunterladen. 

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