Online-Vertrieb HRS will "Ranking Booster" kennzeichnen

HRS

Hotels, die mehr Provision an HRS zahlen, bekommen eine bessere Platzierung auf der Empfehlungsliste des Vermittlungsportals – so oder so ähnlich berichteten in den vergangenen Tagen viele deutschsprachige Medien auf Basis einer Recherche der Journalisten von Correctiv. HRS-Chef Tobias Ragge distanziert sich von Manipulationsvorwürfen und will die Darstellung der Hotelliste anpassen.

“Wir haben höchste Ansprüche an uns selbst, wenn es um die Transparenz und Kundenorientierung geht. Wir werden die Hotelliste für den Kunden deutlicher machen und Hotels kennzeichnen, wenn sie den Ranking Booster einsetzen“, sagt HRS-Geschäftsführer Tobias Ragge. Gleichzeitig will das Hotelportal dem Eindruck entgegenwirken, den die Berichterstattung in den letzten Tagen vermittelt hat. Darin sei der falsche Anschein geweckt worden, dass Hotels ausschließlich über die Zahlung einer zusätzlichen Provision einen Spitzenplatz in der Hotelliste erreichen können. Dies entspreche nach Aussage von HRS in keinster Weise den Tatsachen.

Nach HRS-Informationen sei die Entwicklung des “Ranking Booster” auf den Wusch der Hotellerie zurückzuführen, die nach einer effizienten, alternativen Werbeform verlangte. “Abseits der großen Suchmaschinen können vor allem privat geführte Hotels schon mit kleinen Mitteln ihre Sichtbarkeit erhöhen und so mit den großen Hotelketten Schritt halten”, erklärt HRS.

In dem Communiqué heißt es weiter:

Die Zielsetzung hinter der Darstellung „HRS empfiehlt“ ist es, den Kunden bestmöglichen Service und Orientierung zu bieten, um schnell zum optimalen Hotel zu gelangen. Dort bekommen sie zuerst die Hotels vorgeschlagen, die rund 80 verschiedene Qualitätskriterien am besten erfüllen. Dazu gehören unter anderem flexible Buchungsbedingungen, hohe Kundenzufriedenheit, eine breite Angebotsvielfalt, gute Ausstattung, kostenlose Zusatzleistungen, ausführliche Beschreibung und Bebilderung des Hotels, eine gute Lage und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Einige Hotels nutzen zudem in Promotionzeiträumen die Möglichkeit, durch Zahlung einer zusätzlichen Kommission mehr Sichtbarkeit in der Hotelliste „HRS empfiehlt“ zu bekommen. Dabei ist der jeweils mögliche Provisionszuschlag individuell begrenzt. Damit verhindert HRS, dass unterdurchschnittliche Hotels ausschließlich über die Zusatzkommission auf eine Spitzenposition der Hotelliste in unseren Portalen gelangen.”

 

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