TV & Kommunikation Noch mehr Technik wagen!

Roboter im Yotel New York

Tablet statt Gästemappe, Smartphone statt Zimmerschlüssel, App statt Fernbedienung, Hologramm-Technik statt realer Konferenzen. Das veränderte Nutzerverhalten vieler Gäste und Kunden spiegelt sich immer öfter im Hotel wider und sorgt für den Einzug einer neuen Hightech-Welt.

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Als eines der technisch am weitesten fortgeschrittenen US-Hotels gilt das The Wit in Chicago. Hier wurde ein System installiert, das Aufzüge, Heizungs- und Klimasysteme intelligent verwaltet. So wird mithilfe von Raumsensoren in den Zimmern die Position des Gastes ermittelt. Heizung und Kühlung werden anschließend  ganz nach dessen Vorlieben auf die entsprechende Position ausgerichtet.

Im New Yorker Yotel (Foto) hilft ein Roboter beim Gepäck: Nach der Schlüsselübergabe via eines Check-in-Terminals verstaut der sogenannte »Yobot« persönliche Gegenstände sicher in Schließfächern. Auf den Zimmern gewährleisten SuperWiFi, Techno-Walls zum Audio-Streaming und Schreibtische mit Multimedia-Anschlüssen perfekt den Übergang von Work zu Afterwork.

Mit technischen Innovationen glänzen die Häuser von Novotel wie das Novotel München Messe. Gäste werden dort heute nicht mehr nur von einem realen, sondern auch von einem virtuellen Concierge empfangen. Darüber hinaus verfügt das Haus über Touchscreens, die Gästen Ausflugtipps, Wetterinfos und Flugpläne anzeigen oder über die auch virtuelle Postkarten verschickt werden können.

Fünf Minuten entfernt vom Zentrum besticht das citizenM Amsterdam mit innovativem Design und luxuriösem Wohlfühlfaktor. Über sogenannte »Mood Pads« lassen sich Zimmerbeleuchtung, Raumklima, TV und Vorhänge steuern und der aktuellen Stimmung anpassen. Und auch die Lobby dient dem modernen Geschäftsreisenden als stylisches Wohnzimmer mit iMacs und superschnellem WiFi.

Paneele aus intelligentem Glas, wie sie das Eccleston Square in London einsetzt, sorgen gerade in offen gestalteten Bädern für den gewünschten Grad an Privatsphäre. Im Normalzustand transparent, lassen sich die Wände auf Knopfdruck so umschalten, dass sie undurchsichtig werden – wie Milchglas.

Im Herzen der taiwanesischen Metropole Taipeh und mit Blick auf den berühmten 101 Tower befindet sich das stylisch-luxuriöse W Taipei. Dieses trumpft mit extravaganten Design-Installationen und State of the Art-Technologie auf, die Gästen größtmöglichen Komfort und spannendes Entertainment bieten soll. Neben übergroßen LCD-Flatscreens und modernen Soundsystemen bieten einige Suiten auch Mediahubs und Videoprojektoren.

Hinter den Mauern eines alten Brauerei-Komplexes in der polnischen Stadt Posen befindet sich das extravagante Designhotel Blow Up Hall 5050. Es besitzt weder eine Rezeption noch haben die 22 modern und elegant gestalteten Zimmer eine Nummer. Jeder Gast erhält jedoch bei seiner Ankunft ein iPhone, das ihn zu seinem Zimmer führt und mit zusätzlichen Informationen und Tipps versorgt. Zudem wird er schon beim Betreten des Hauses Teil einer Videoinstallation.

Im prizeotel Hamburg können die Gäste via Streaming die Lounge-Musik aus der Lobby auch unterwegs hören. Aber auch innerhalb des bunten Budget-Design-Hotels kommt der technikaffine Geschäftsreisende auf seine Kosten: Ein Highlight ist die »musicLamp«, mit der man Radio hören, sein Telefon aufladen oder über Bluetooth telefonieren kann.

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