NH-Zwischenbericht Gestärkter Ausblick

Neu am Markt: das nhow Marseille (Bild: NH Hotels)

Die NH Hotel Group konnte ihre Gesamteinnahmen in den ersten neun Monaten des Jahres um 5,7 Prozent auf 1.257 Millionen Euro steigern. Dabei hat Spanien abermals europaweit den stärksten Zuwachs verzeichnet. Ein flaches Wachstum meldet NH aus Zentraleuropa.

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Der Zwischenbericht untermauert die Stärke des Geschäfts- und Finanzierungsmodells des Unternehmens und bestätigt seine Erwartung, das Geschäftsjahr mit dem besten Ergebnis in der Firmengeschichte abzuschließen. So kletterten die Gesamteinnahmen der Hotelgruppe um 5,7 % auf 1.257 Millionen Euro, der RevPAR stieg um 4,5 Prozent auf 73,3 Euro und der bereinigte Nettogewinn verbessert sich in den ersten neun Monaten um 25,5 Millionen Euro auf 70 Millionen Euro infolge des geringeren Finanzierungsaufwands. Einmaleffekte eingerechnet, wird ein Gesamtnettoergebnis von 66 Millionen Euro erwirtschaftet.

Ramón Aragonés, CEO der NH Hotel Group, erklärte: „Aufgrund der guten Performance seit Jahresbeginn im Segment der Stadthotels in den wichtigsten Destinationen Europas können wir bestätigen, dass wir das vorgegebene Jahresziel erreichen werden. Des Weiteren betonte Aragonés, “die gemeinsamen Pläne mit Minor Hotels kommen wie vorgesehen voran. Beispiele dafür sind die jüngste Übernahme durch NH Hotel Group des Betriebs der Hotels in Portugal von Minor Hotels oder der Markteintritt der Marke Anantara Hotels, Resorts & Spas in Spanien Mitte dieses Jahres sowie demnächst auch in Irland”.

Die NH Hotel Group betreibt Ende September 371 Hotels mit 57.602 Zimmern. Neben den eingegliederten Hotels in Portugal im Zuge der mit Minor Hotels vereinbarten Integration hat das Unternehmen in den ersten neun Monaten des Jahres auch elf Hotels in Andorra, Deutschland, Belgien, Spanien, Italien, Chile und Mexiko eröffnet. Dabei gewinnt die Marke NH Collection im Portfolio weiter an Gewicht mit 22 Prozent Anteil.

Flaches Wachstum in Zentraleuropa

Die Einnahmen verzeichnen in Geschäftsbereich ein flaches Wachstum (276,4 Millionen Euro) durch den im dritten Quartal ungünstigen Messekalender, die Renovierung eines Hotels in München und das gestiegene Angebot in Frankfurt. Gleichwohl schneidet das RevPAR positiv ab mit einer Steigerung um 0,9 %. Auch in Hamburg und anderen Städten Deutschlands wächst das RevPAR (+3,6 % bzw. +1,8 %) und Österreich kann ein beachtliches Plus von 9,4 % vorweisen.

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