Neugestaltung des Öschberghofs in Donaueschingen Ö-volution

Die neue Lobby des Öschberghofs

Noch werkeln im und um das Resort Dutzende von Bauarbeitern, noch ist Alexander Aisenbrey als Hoteldirektor und Projektleiter gleichermaßen gefordert. Die Ziellinie aber ist zum Greifen nah, im November sollen alle Bereiche des neuen Öschberghofs ihren Betrieb aufnehmen. Dann avanciert das Vier-Sterne-Haus zum Luxusresort mit einer noch stärkeren Ausrichtung auf die Themen Wellness, Tagung und Kulinarik.

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»Ohne Ö fehlt Dir was.« – Diesen Werbeslogan von Deutschlands führendem Telefonverzeichnis haben einige Stammgäste in den vergangenen drei Jahren ohne Weiteres auf den Öschberghof transferieren können. Zwar hatte der Betrieb durch eine sorgfältige Planung während der gesamten Bauphase weitestgehend für die Gäste geöffnet, nichtsdestotrotz gab es Einschränkungen – schließlich wurde am Stadtrand von Donaueschingen keine bloße Renovierungsmaßnahme umgesetzt, sondern eine komplette Neukonzeptionierung in Angriff genommen, die mit über 55 Millionen Euro zu Buche schlägt. So vergrößert sich der Betrieb von 73 auf insgesamt 127 Einheiten, die Anzahl der Hotelmitarbeiter schoss von 190 auf 320 nach oben, das Spa umfasst jetzt stolze 5.000 Quadratmeter und der Golfplatz wurde um 27 auf jetzt 45 Löcher erweitert. Treffenderweise erhielt das hauseigene »Umbaubooklet« deshalb die Überschrift: »Ö-Reloaded«.

Als Golfresort geplant wurde der Öschberghof zuletzt in Spitzenzeiten zu mehr als zwei Dritteln von Golfspielern frequentiert, die einen wichtigen Anteil an der Gesamtauslastung von 85 Prozent haben. Eben dieser Wert soll auch in den kommenden Jahren erreicht werden, allerdings will man im Gästemix die Zahl der Spa-Gäste deutlich anheben. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt: Auf 5.000 Quadratmetern erstreckt sich das »Ösch Spa«, in dem vier Bereiche internationale Badekulturen inszenieren. »Die Damen haben bei uns ihre ganz eigene Welt«, erklärt Aisenbrey bei der Präsentation des »Lady Spa«, der durch viele runde und weiche Linien sowie durch zarte, beige-türkise Farbschattierungen leicht und feminin wirkt. Zur Ausstattung gehören hier milde Sauna- und Dampfbadkabinen sowie ein Ruhebereich mit eigens angefertigten Möbeln. Unaufgeregt wurde auch das »Harmony-Spa« inszeniert, in dem eine leuchtend orange Salzwand einen optischen Bezug zur Microsalt-Technologie vom Wellness- und Spa-Spezialisten Klafs herstellt. Ziel ist es hier, dass die Gäste ein besonders feines Salzaerosol einatmen, das sich über das gesamte Atemwegssystem verbreitet.
 
Spa-Welten, Outdoor-Gym und Sportanlagen für Bundesligisten

AsiaSPA Oschberghof
Ganz anders das »Asia Spa«: Dunkle Steine, rote Laternen und goldene Wände schlagen die Brücke zu den japanischen Wellness-Welten. Entsprechend finden die Gäste in diesem Bereich ein Steinbad, ein Dampfbad und ein warmes Onsenbecken, das den typischen heißen Quellen in Japan nachempfunden ist. Gleich nebenan befindet sich das »Energy Spa«, dessen Highlights die 36 Quadratmeter große Eventsauna mit Innenhof sowie die Weltneuheit »Eis-Lounge« sind, mit der das Thema Abkühlung neu und erlebnisreich inszeniert wird. Die gesamte Konzeption stammt hier – wie in allen anderen Bereichen auch – aus der Feder von Alexander Aisenbrey. Dieser hatte nicht nur das große Ganze im Blick, sonders auch immer die Details.

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