Neue Hotels Eine Legende kehrt zurück

Atlantis by Giardino

Shirley MacLaine, Freddy Mercury und Boxlegende Muhammad Ali – das ist nur eine kleine Auswahl an illustren Gästen, die bereits im ehemaligen Zürcher Hotel Atlantis nächtigten.

 

Nach einer umfassenden Renovierung wurde die Hotellegende am Fuße des Üetlibergs am 1. Dezember 2015 als Urban Retreat Atlantis by Giardino wiedereröffnet. Elegant und weltoffen wollten es Daniela und Philippe Frutiger, die kreativen Köpfe hinter der Giardino Group, gestalten, ohne dabei Geschichte und Lage des ehemaligen Atlantis außer Acht zu lassen. Und so haben sie Inge Moore, Creative Director des Londoner Büros The Gallery HBA, mit dem Designkonzept beauftragt.

Zwischen hellgrauem Marmor und Walnussholz finden sich liebevoll integrierte Möbelklassiker der 1960er- und 1970er-Jahre wieder wie zwei Sessel, die neu aufbereitet ihren alten Platz in der Lobby einnehmen. Fotografien unter Acrylglas zeigen Szenen aus der Vergangenheit, gegenüber der Rezeption führt Business Traveller und Zürich-Touristen die gleiche Wendeltreppe wie in den 1970er-Jahren ins nächste Stockwerk. Creme-, Beige- und Grautöne kombiniert mit dunklem Parkett, stoffbezogenen Wänden im Wildlederlook sowie Leder- und Holzelementen prägen dagegen die 95 Räumlichkeiten, die in zwei Zimmer- und drei Suiten-Kategorien aufgeteilt und mit Bädern aus Marmor und Naturstein ausgestattet sind.

Auch regionale Details flossen in die Gestaltung mit ein. Und so kommt die Banktradition Zürichs in der Bar des »Hide & Seek« zum Ausdruck, die eine als Tresortür gestaltete Wand ziert. Hier bringt Küchenchef Bastian Mantey die Kulinarik Europas mit der des Mittleren Ostens und Asiens in Einklang. Die Feinschmecker unter den Gästen verwöhnt Sternekoch Rolf Fliegauf im »Ecco«. Die umliegende Natur diente dagegen als Vorlage für den 1.500 Quadratmeter großen Spa-Bereich, der – mit Naturstein gestaltet – wie gerade erst aus dem Berg gehauen wirkt.

Die Verantwortlichen des luxuriösen Hideaways, in dem 140 Mitarbeiter aus 25 Nationen für das leibliche Wohl der Gäste sorgen, haben sich viel Mühe gegeben, der einstigen Hotellegende neues Leben einzuhauchen, denn das Ziel ist Martin Vossen, dem General Manager des Hauses, klar definiert: »Als Bühne für internationale Gäste und Treffpunkt für die Zürcher möchten wir an die glamourösen Zeiten des Hotels in den 70er- und 80er-Jahre anknüpfen.«

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