Nachwuchswettbewerb FCSI Zwei Themen überzeugten Jury

Die Gewinnerinnen Jule Haak (l.) und Maximiliane Bieger (r.) bei der Preisverleihung mit der Jury (v.l.) Rolf Henke (FCSI-Mitglied, Henke Küchenplanung), FCSI-Vizepräsident Björn Grimm (Grimm Consulting) und Bernhard Fischer-Eymann von der Hotelfachschule Hamburg. (Bild: FCSI)

Gleich zwei Siegerinnen gab es beim Nachwuchswettbewerb des FCSI in Hamburg. Die Studentinnen Jule Haak und Maximiliane Bieger überzeugten die Jury mit ihren Abschlussarbeiten zu den Themen Employer Branding und Preisbildung.

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Zum zweiten Mal führte die Foodservice Consultant Society Deutschland-Österreich (FCSI) das sogenannte „Speeddating“ für die Studierenden der Hotelfachschule Hamburg durch. Die angehenden Hotelbetriebswirte bekamen im Finale die Möglichkeit, den Experten der FCSI ihre Abschlussarbeiten vorzustellen.

Employer Branding

Eigentlich kann es am Ende nur einen Gewinner geben. Doch weil die Jury beide Arbeiten so ansprechend fand, kürte sie zwei Siegerinnen. „Wir haben entschieden, beide Kandidatinnen zu unterstützen“, so Björn Grimm, Vizepräsident des FCSI, bei der Scheckübergabe.
In ihren wissenschaftlichen Werken setzten sich die Studierenden mit aktuellen Fragen auseinander, die sich vor allem der Mittelstand stellt. Jule Haak zeigte am Beispiel eines Eventveranstalters auf, wie sich eine etablierte Marke mithilfe von Employer Branding auch von den Mitarbeitern verstärkt wahrnehmen und nutzen lässt, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Zudem setzte sich die junge Frau für die Etablierung von Arbeitnehmervertretungen ein – ein Thema, das auf viele Betriebsinhaber noch immer abschreckend wirkt.

Preisbildung und -differenzierung

Ihre Kommilitonin Maximiliane Bieger, die aus einer Hoteliersfamilie an der Mosel stammt, analysierte die Themen Preisbildung und -differenzierung im elterlichen Betrieb. Im Zuge ihrer Arbeit setzte sie sich auch gegen einige Widrigkeiten durch. Denn Familie und Mitarbeiter hatten sich nicht immer sofort von den Ideen der Studierenden überzeugen lassen. Mittlerweile wurden die ersten Maßnahmen umgesetzt.

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