Nachhaltigkeit im Can Bordoy Grand House & Garden Neuer Standort für eigene Stromproduktion

Mikael Hall will am neuen Landgut nicht nur Obst und Gemüse anbauen, sondern auch Anlagen zur Stromversorgung. (Bild: Can Bordoy Grand House & Garden)

Mikael Hall, Gründer und Eigentümer des Can Bordoy Grand House & Garden im Herzen von Palmas Altstadt, hat es sich und seinem Team zur Aufgabe gemacht, in jedem Bereich Konzepte zu entwickeln, um den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Dafür soll nun im Landesinneren ein Landgut entstehen.

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Energiesparende Maßnahmen wie moderne und intelligente Technik in den Suiten und im gesamten Haus, haben dem Hotel bereits einen Award als „Most Energy Efficent Hotel“ eingebracht. In der Gastronomie werden fast die gesamten Zutaten von lokalen Bauern und Produzenten bezogen. Es gibt einen kleinen Gemüse- und Kräutergarten ein paar Kilometer vor Palma. Die Portionen im Restaurant „Botànic“ sind nicht allzu groß, um Lebensmittelreste zu reduzieren. Wer mehr möchte, bestellt einfach nach – ohne Aufpreis.

„Unser Ziel ist es, dass der Gast nach Verlassen des Flugzeugs keinen ökologischen Fußabdruck mehr hinterlässt“, sagt Mikael Hall. Das soll mit der Abholung eines Hybrid-Autos der Gäste am Flughafen beginnen und sich durch den gesamten Aufenthalt ziehen. „Des Weiteren soll sich Can Bordoy Grand House & Garden bald weitgehend selbst versorgen können.“ Das bedeutet eine eigene Produktion von Strom, die Wiederaufbereitung des Wassers sowie die eigene Lebensmittelbeschaffung.

Landgut für Energie

Dazu soll ein Landgut im Inselinneren entstehen, das für die Gäste des Can Bordoy ein idyllischer Rückzugsort sein wird. Geplant ist, dass genug Obst und Gemüse produziert wird, um beide Hotels mit Ware beliefern zu können. Halls Vision ist es, je nach Möglichkeit, den gesamten Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen, damit sowohl Can Bordoy als auch das Landgut ausreichend versorgt sind.  Am neuen Standort möchte Hall das gesamte Abwasser reinigen lassen und für die Bewässerung verwenden, damit auch hier nichts verschwendet wird. Es soll ein Ort geschaffen werden, an dem sich das Hotel positiv auf die Umwelt auswirkt.

Derzeit arbeitet Hall mit verschiedenen Projektpartnern an der Realisierung dieser Ideen. Christer Söderberg, einer der Gründer von Circle Carbon, steht ihm dabei zur Seite. Circle Carbon beschäftigt sich damit, fruchtbaren Boden entstehen zu lassen um die Lebensmittelproduktion zu stärken und nachhaltiger zu machen. Dies gelingt durch bestimmte Zusätze, die aus lokaler Rohstoffbiomasse, hochwertiger pyrolisierter Biokohle, organischer Substanz und Mineralien gewonnen werden und für die Kompostierung und Anwendung auf Partnerfarmen zum Einsatz kommen. Mit dieser Methode möchten die beiden auch das Gemüse und Obst auf der „Farm“ des Can Bordoy wachsen lassen. Der nächste Schritt wäre, alles mit Solarenergie auszustatten und somit eigenen Strom zu erzeugen.

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