Nach "Spiegel"-Informationen Hallen und Hotels sollen zu provisorischen Stationen umfunktioniert werden

´ (Bild: Shutterstock)

In Berlin sind Pläne forangeschritten, wonach auf dem Messegelände ein eigenes Krankenhaus für Covid-19-Patienten entstehen soll. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins “Spiegel” sollen auch Hotels für leichtere Fälle als Krankenstationen umfunktioniert werden.

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Zur Behandlung von am Coronavirus Erkrankten plant der Berliner Senat auf dem Messegelände ein Krankenhaus mit bis zu 1.000 Betten. Dieses Krankenhaus soll ergänzend und ausschließlich zur Vermeidung eines realen Engpasses genutzt werden und leicht Erkrankte mit der Notwendigkeit der stationären Versorgung sowie Notfallbeatmungspatientinnen und -patienten versorgen.

Diese Entwicklung geht einher mit Informationen des “Spiegel”, wonach Bund und Länder am Dienstag einen Notfallplan für Krankenhäuser beschlossen haben. Dahinter steht das Ziel, die Intensivkapazitäten zu verdoppeln. Hallen, Hotels und Reha-Stationen könnten demnach zu Behandlungszentren für leichtere Fälle umgerüstet werden.

“Die Länder sollten mit den Kliniken in ihren Bundesländern, die über Intensivkapazitäten verfügen, Pläne erarbeiten, um dieses Ziel durch den Aufbau provisorischer Intensivkapazitäten zu erreichen”, zitiert der “Spiegel” aus dem “Grobkonzept Infrastruktur Krankenhaus”.

 

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