Nira AlpinaMit Schwung aufs Zimmer

Das Nira Alpina im Skiort Surlej versucht sich ganz bewusst von seinen Mitbewerbern abzuheben. Es ist das erste »Ski-in-Ski-out«-Hotel in einer Region, in der nach wie vor edle Traditionshäuser mit viel Pomp und Plüsch den Markt dominieren. Daher war es an der Zeit, ein Designhotel zu konzipieren, das höchsten Ansprüchen genügt, ansonsten aber recht unkonventionell daherkommt.

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DJ Malik Dary aus Paris steht lässig an der Rezeption, während im Hintergrund ­Chillout-Musik seines Labels »La musique du Faubourg« aus den Boxen dringt, die er eigens für das Nira Alpina in der Nähe von St. Moritz zusammengestellt hat. Ein leichter Lemongrass-Duft – ebenfalls speziell für das Designhotel kreiert – liegt in der Luft, und die Dame am Empfang vermittelt das Gefühl, als wäre man nach einer lange Reise nach Hause gekommen.

Für Skifans ist das Nira Alpina, fünf Kilometer von St. Moritz und wenige Gehminuten von Silvaplana entfernt, eine der besten Adressen vor Ort, denn mit einem eleganten Schwung kann der Gast quasi von der Talabfahrt direkt in sein Zimmer fahren. Ein privater Glastunnel verbindet das Vier-Sterne-Haus mit der Corvatsch-Bahn, sodass man in nur 15 Minuten den 3300 Meter hohen Gipfel erreicht.

Betreiber des stylischen Boutiquehotels ist die in London beheimatete Shanti Hospitality Group, die Häuser wie das Shanti Maurice auf Mauritius und das Ananda in the Himalayas in ihrem Portfolio hat. Das neue Hotel in der Schweiz basiert auf der Idee, einen besonderen Ort inmitten der dramatischen Berglandschaft des Engadins zu schaffen, der zum Vier-Sterne-Preis Fünf-Sterne-Ansprüche erfüllt und gleichzeitig eine entspannte Atmosphäre bietet, die gerade bei lifestyleorientierten Gästen ein »Home away from Home«-Feeling schafft.

Gestaltet wurde das Nira Alpina vom Architekten Guido Tschvor, der ein besonderes Augenmerk auf Details legte. Dabei gelang es ihm mit Naturmaterialien wie Wildleder, Fell, Stein und Damast, die Atmosphäre des Engadins stilistisch auf das Haus zu übertragen. Die Zimmer sind in warmen Tönen gehalten; Schokobraun, Mahagoni- und Erdfarben schaffen ein heimeliges, aber modernes Ambiente. Kunstwerke und wechselnde Bilderausstellungen verleihen dem ganzen Haus Lebendigkeit – nichts soll statisch sein.

Insgesamt 70 Zimmer und Junior-Suiten sind in dem fünfstöckigen Hotel untergebracht; jede der 24  bis 50 Quadratmeter großen Einheiten verfügt über großzügige Balkone oder eine Terrasse mit eigenem Garten. i-Pod-Docking-Stations, Nespresso-Maschinen und 32-Zoll HD-Flachbildfernseher gehören zur Grundausstattung aller Zimmer. Aus den raumhohen Panoramafenstern genießt man zudem eine faszinierende Sicht auf die umliegenden Berge, den Silvaplanersee und das Tal. Ebenfalls großzügig sind die Granitbadezimmer dimensioniert, Badewannen und Wasserfallduschen bieten genügend Platz für zwei Personen und haben den Charakter eines Mini-Spa.

Dies sollte die Gäste aber nicht davon abhalten, das hauseigene »Nira Spa« aufzusuchen. Der 900 Quadratmeter große Wellnessbereich mit fünf Behandlungsräumen ist auf asiatische Heilmethoden spezialisiert, es werden aber auch besondere Anwendungen wie das »Rasul Reinigungsritual« angeboten. Hierbei wird ein an Mineralstoffen reicher ­Berg­lehm aus der direkten Umgebung genutzt, um den Körper zu entschlacken. Jacuzzi mit Unterwasserliegen, Sauna, Dampfbad und Lichtduschen komplettieren den Wellnessbereich.

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