Mercedes G-Klasse Das Non-plus-ultra

Mercedes G-Klasse (Bild: Mercedes-Benz)

Noch immer nicht zu toppen: Der Mercedes der G-Klasse. Jetzt mit Anleihen bei der S-Klasse. von Hans-Roland Zitka

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Mit Hausgästen ein Gipfelfeuer entzünden, durch Wälder und Bäche dorthin steuern, wo seltenes Wild zu erspähen ist, so richtig zeigen, was man mit einem Automobil machen kann – das zeigen ambitionierte Hoteliers mit dem Mercedes G-Modell. War diesem schon bisher keine Hürde zu mächtig, keine Felsabfahrt zu steil, so profitiert es jetzt auch in zivileren Belangen: Die Starrachse vorne wich einer Einzelradaufhängung und gestaltet Richtungswechsel und Ansprechverhalten geschmeidiger, die Federwege sind länger und der Innenraum durch mehr Länge und Breite noch einladender – mit dem Effekt, dass das neue G-Modell trotz wenig verändertem Äußeren ein ebenso beeindruckendes wie unschlagbares Allzweck-Fahrzeug ist. Mit seinem riesigen Gepäckraum bewährt es sich aber auch als origineller Gäste-Shuttle – und als ein Auto, mit dem man jederzeit überall hinkommt. Auch auf die höchste Alm!

Auf der Straße verhilft die neue Vorderachse zu mehr Fahrgefühl, geradeaus sorgt die Starrachse hinten für vertrauenerweckende Fahrstabilität. Da liegt das Auto jetzt fast so souverän wie eine S-Klasse, die ihm auch das digitale Cockpit stiftet. Und: Er bringt jetzt fast 180 Kilogramm weniger auf die Waage, obwohl Komfort- und Sicherheitsfeatures der S-Klasse ebenso an Bord sind wie Luftfederung und Klimaautomatik. Zwischenspurts erledigt er in Sportwagenmanier mit frappierenden Beschleunigungswerten. Der Einstieg ist trotz aller Trittleisten und Griffe nach wie vor eine Turnübung. Der Verbrauch? Mit 13 bis 15 Litern Superbenzin ist man dabei. Dieselmotoren? Fehlanzeige. Gebaut wird der Bolide bei Magna in Graz.

Mit Format: Nutzfahrzeuge für die Hotellerie

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