Marketing a&o investiert kein Geld mehr in Influencer

Thomas_Hertkorn (Bild: a&o)

Die Hostelkette glaubt, dass der Influencer-Boom vorbei ist und investiert nicht mehr in diesen Marketingkanal. Online Marketing-Chef Thomas Hertkorn nennt weitere Gründe.

Thomas Hertkorn, Online Marketing-Chef bei a&o: „Sehr wenig redaktionelle Kontrolle“, „kaum messbarer direkter Impact“ und dazu „unverhältnismäßig hohe Kosten“ – das waren für ihn die zentralen Argumente, a&o´s Engagement in Sachen Influencer Marketing bereits im Frühherbst dieses Jahres einzustellen.

„Unsere Maxime lautet schließlich ‘best value for money‘ – wir wollen keine Kostentreiber, sondern bezahlbaren Mehrwert für unsere Gäste.“

Damit vollführt eine 180-Grad-Wendung. Bis dato war ein fester Teil des Jahresbudgets für Influencer eingeplant; es wurden YouTube-Clips, Instagram-Posts oder Blogbeiträge produziert. Im Jahr 2016 starteten mit den Lifestyle & Beauty Channels der Schülerin Ema Louise (Deutschland) und den Studentinnen ViktoriaSarina (Österreich) sehr erfolgreiche YouTube-Clips.