FBMAMarke, Burnout & Generation Y

Vom 15. bis 17. April 2012 veranstaltet die FBMA ihre Jahreshauptversammlung in Freiburg. An Referenten wartet der Fachverband dieses Mal mit drei Vordenkern unterschiedlicher Generationen aus Medizin, Tourismus und Hotellerie auf.

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Erster im Bunde ist Dr. Michael Berner. Der 43-Jährige steht als ärztlicher Direktor der privaten Rhein-Jura-Klinik in Bad Säckingen vor, in der auch Patienten mit Burnout-Syndrom und Depressionen behandelt werden. Berner ist außerdem Mitglied der medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und betreibt dort als Oberarzt Sucht- und Sexualforschung. Sein Hauptinteresse gilt allerdings der Versorgungsforschung, also der Kranken- und Gesundheitsversorgung sowie deren Rahmenbedingungen. Seine Habilitationsschrift und ein Großteil seiner mehr als 100 Publikationen widmen sich wiederum der Früherkennung und dem Management physischer Erkrankungen in der hausärztlichen Praxis und unter Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen.

Zur FBMA-Jahreshauptversammlung stehen auf Berners Agenda das Problem Burnout und die psychische Störung Depression. Wie aktu­-­elle Erhebungen zeigen, nehmen diese (Krankheits-)Bilder in allen Beschäftigungsbereichen stetig zu. Berner erläutert in seinem Vortrag nicht nur, wie man Burnout und Depressionen erkennt und wirkungsvoll behandelt, sondern zeigt auch effektive Mittel und Wege, wie man beides vermeidet.

Zweiter Referent in Freiburg ist Thorsten Rudolph – seit 35 Jahren aktiver Gestalter des Tourismus, zuerst als Prokurist der österreichischen Verkehrsbüro AG, später als Generaldirektor der IBUSZ International Holding AG, als Vorstandsvorsitzender der Touropa Austria Flugreisen und als Geschäftsführer der Priener Tourismus Gesellschaft. Seit Januar 2009 leitet Rudolph die Hochschwarzwald Tourismus Gesellschaft, wo sich bis heute unter seiner Regie 13 Gemeinden zusammengeschlossen haben, um sich unter einer einheitlichen Regionsmarke zu präsentieren – inklusive zentraler Führung, moderner Vertriebsstrukturen, innovativen Produkten wie der »HochschwarzwaldCard«, Auslands- und Onlinemarketing. Von eben dieser Entwicklung und weiteren Zielen berichtet Thorsten Rudolph den FBMA’-lern unter dem Motto »Vom Kirchturmdenken zur größten regionalen Tourismusgesellschaft Deutschlands« – mit 1600 Gastgebern und circa drei Millionen Übernachtungen bzw. bis zu fünf Millionen Tagesgästen jährlich.

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