Marias PlatzlDas Münchner Platzl bekommt eine kleine Dependance

Franz Inselkammer (Brauerei Aying) und Peter Inselkammer (Eigentümer Platzl Hotel) ©max.pr

Kontinuierliche Investitionen werden im Münchner Platzl Hotel seit Jahren großgeschrieben. „Physisches Wachstum ist jedoch auf unserem Stammplatz inmitten der Münchner Altstadt nicht mehr möglich“, so Heiko Buchta, Direktor des traditionsreichen Vier-Sterne-Superior-Hauses. Deshalb bekommt das Hotel eine Dependance.

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Knapp zwei Kilometer Luftlinie entfernt vom Platzl und direkt am Mariahilfplatz hat das Hotel, zusammen mit der Ayinger Privatbrauerei, das Gebäude des ehemaligen „Golden Leaf Hotel Altmünchen“ (35 Zimmer) samt Wirtshaus (ehemals „Auer Hof“) und Biergarten als neuer Pächter übernommen. Erste Renovierungsarbeiten laufen bereits, zunächst stehen die Fassade und die Fenster auf dem Programm; die offizielle Eröffnung ist für Herbst 2018 geplant.   

Auch ein neuer Name für das Gastronomie-Ensemble wurde bereits gefunden: „Es wird Marias Platzl heißen – in Anlehnung an den Ort und auch den Vornamen unserer Großmutter“, verrät Platzl-Inhaber Peter Inselkammer. „Das Konzept steht noch nicht komplett und wird aktuell noch erarbeitet – sicher ist jedoch, dass das Thema ‚Ayinger Bier’ eine wichtige Rolle spielen wird, ebenso wie bayerisches Flair“, so der Unternehmer weiter.  

„Über Hopfenliebe und Heimatgefühl“ lautet das konzeptionelle Motto von Marias Platzl, wobei sich die Hopfenliebe auf das Wirtshaus und die Heimatliebe auf das Hotel bezieht. Beide Bereiche stehen jedoch nicht getrennt, sondern sind wie die Familie, die Heimat Bayern und die Braukultur miteinander verbunden. „Das Wirtshaus – das den Namen ‚Ayinger in der Au’ tragen wird – soll ein traditioneller Ort der Geselligkeit, ein Ort zum Feste feiern werden“, ergänzt Franz Inselkammer, Inhaber der Ayinger Privatbrauerei. „Zudem gehen unsere traditionellen Bierspezialitäten und die bayerische Wirtshauskultur Hand in Hand, weshalb es uns sehr freut, jetzt auch in der Au ein Aushängeschild für unsere Familienbrauerei etablieren zu können.“ Geplant sind ein kupferbeschlagener Ausschank mit offen einsehbarer Holzfasskühlung, Vertäfelungen sowie die in der bayerischen Kultur gebräuchlichen Wandverzierungen mit Lüftlmalerei.   

Das Marias Platzl soll die Marke „Platzl“ neu interpretieren und eine Nische besetzen, die es so in der Nachbarschaft noch nicht: „Wir sprechen damit eine Klientel an, die Wert auf Stadt-Nähe, hohe Qualität und ein durchweg münchnerisches Ambiente legt“, so Direktor Heiko Buchta. „Zudem ist dem Ensemble auch der ehemalige Pfarrsaal angeschlossen, der in Zukunft als Location für Tagungen, kulturelle Darbietungen und Veranstaltungen genutzt wird.“ Dieser – wie auch das für rund 125 Personen ausgelegte Wirtshaus nebst Biergarten für weitere 110 Gäste – werden ebenfalls renoviert und neu gestaltet. Organisatorisch und administrativ wird die Dependance mittelfristig komplett vom Platzl Hotel geführt.

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