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Start Technik & Betrieb Klima & Energie Lösung mit digitalem hydraulischem Abgleich: Weinhotel Hornstein mit intelligenter Heizungssteuerung

Lösung mit digitalem hydraulischem AbgleichWeinhotel Hornstein mit intelligenter Heizungssteuerung

Gerade in der kalten Jahreszeit sind Komfort und Behaglichkeit ein selbstverständlicher Wunsch von Gästen und Personal. Familie Hornstein hat sich deshalb für ein intelligentes Heizungssystem mit einer smarten Steuerung für ihr neues Weinhotel entschieden.

Eigentlich ist die Familie Hornstein keine klassische Hoteliersfamilie. Vielmehr sind die sechs Familienmitglieder alteingesessene Winzer am Bodensee, die ihr Weingut in dritter Generation am Bayerischen Ufer in Nonnenhorn mit Herz und Leidenschaft betreiben. Auf dem 14 Hektar großen Weingut gedeihen neben den Trauben für die verschiedenen Rot- und Weißweine auch unterschiedliche Obstsorten für Edelbrände wie Schlehenbrand oder Waldhimbeergeist. Seit dem Sommer 2020 gibt es nun zum Weingut und der Gastronomie auch das Weinhotel Hornstein.

Der vierstöckige Neubau wartet mit maßangefertigten Massivholz-Möbeln aus eigenen Hölzern auf. Im Erdgeschoss finden sich die Vinothek, eine gemütliche Lobby, die Rezeption, das Büro und ein Lager. Auf den darüber liegenden Stockwerken sind – zum Teil mit See- und Bergsicht – 14 exklusive Doppelzimmer untergebracht.

Bis zu 25 Prozent Heizkosten gespart

Da im Hotel bis zu 80 Prozent der Betriebskosten auf Energiekosten entfallen, entschied sich die Hoteliersfamilie für ein intelligentes Heizsystem. Die Wahl fiel auf eine Heizungssteuerung der Firma Blossom-Ic mit digitalem hydraulischem Abgleich. „Damit sparen wir 20 bis 25 Prozent unserer Heizkosten ein“, betont Hotelmanager Josef Hornstein. Erzeugt wird die Wärme mit einer eigenen Hackschnitzel-Anlage. Das Holz für die Anlage stammt aus dem Wald der Familie. Verteilt wird die Wärme im gesamten Gebäude über eine Fußbodenheizung. „Gerade im Badezimmer ist die Strahlungswärme der Fußbodenheizung sehr angenehm. Natürlich ist es auch aus architektonischer Sicht eine sehr schöne Lösung“, sagt Hornstein.

Digitaler hydraulischer Abgleich

Richtig effektiv wird das System aber erst durch den digitalen hydraulischen Abgleich. Dabei geht es darum, dass alle Räume gleich schnell erwärmt werden und im Heizungsrohrnetz permanent eine optimale Hydraulik herrscht. Das Dilemma: Wasser sucht sich den Weg des geringsten Widerstands. Damit alle Zimmer zur gleichen Zeit warm werden können, muss der Pumpendruck oder die Vorlauftemperatur der Heizung erhöht werden. „Das ist alles andere als energieeffizient“, bemängelt Hornstein. Die Lösung war der digitale hydraulische Abgleich von Blossom-Ic. Diese Technologie steuert Flächenheizungen/-kühlungen und läuft komplett automatisch im Hintergrund ab.

Das gesamte Heizsystem im Hotel umfasst 71 Heizkreise. Das System gleicht die Heizkreise untereinander ab, sodass keine Kaltzonen entstehen. Das System konnte innerhalb eines halben Tages eingebaut werden – möglich ist das laut Hersteller auch im laufenden Betrieb.

Zudem ist das System an die Buchungssoftware angeschlossen. Wenn ein Gast für nachmittags angemeldet ist, meldet die Buchungssoftware das automatisch an das Heizsystem und das Zimmer wird am Vormittag vorgeheizt. Wenn der Gast auscheckt, wird das System automatisch heruntergefahren. „Mein Housekeeping muss nicht daran denken, dass macht alles die Software“, freut sich Hornstein.

Abwesenheitserkennung und Temperaturbegrenzung

Energiesparend wirkt sich außerdem der Bewegungssensor aus. Der ist in den Raumthermostaten integriert. Verlässt ein Gast das Zimmer, erfasst der Bewegungssensor nach 30 Minuten, dass sich niemand mehr dort befindet. Die Raumtemperatur wird automatisch auf die vorab eingestellte Eco-Temperatur schrittweise abgesenkt. Am Abend fährt die Heizung dann zu einer fest eingestellten Temperatur wieder hoch. Wenn die Fenster geöffnet sind und der Temperaturabfall im Raum innerhalb von fünf Minuten 2 °C beträgt, wechselt der Thermostat in den Frostschutz-Modus (Raumtemperatur 6 °C). Der Gast kann an den Thermostaten seine Wohlfühltemperatur auch selbst einstellen – der Einstellbereich kann aber vorab festgelegt werden. Dann ist es nur möglich, den Raum bis 23 °C und das Bad bis 24 °C zu einzustellen.

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