Ticker Aktuelle Informationen zur Coronakrise

+++ Interessenverbund gegründet: Deutsche Hotelgruppen wollen gemeinsam auf Notsituation aufmerksam machen +++

(26.06.2020) Centro Hotelgroup, Deutsche Seereederei, Dorint, Dormero, GCH Hotelgruppe, GS-Hotelgroup, H-Hotels, Leonardo, Novum und Tripp Inn haben einen Interessenverband gegründet, der mit einer gemeinsamen Stimme auf die Probleme aufmerksam machen will, mit der sich Hotellerie und Gastronomie gerade auseinandersetzen müssen. Als erste gemeinsame Aktion will der Interessenverband, in Absprache mit dem Dehoga, einen „Offenen Brief“ an die Bundeskanzlerin sowie die entsprechenden Bundesministerien schicken. Lesen Sie hier den Brief im PDF-Format.

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+++ Erhebung unter Geschäftsreisenden: “Persönliche Treffen bringen mehr Umsatz” +++

(26.06.2020) Wegen Corona haben Unternehmen in den vergangenen drei Monaten etwa zwei von drei Geschäftsreisen durch virtuelle Meetings ersetzt. Doch das ist für die Beschäftigten nur eine Notlösung.Mehr als acht von zehn Geschäftsreisenden bevorzugen stattdessen persönliche Treffen.Diese bieten Vorteile wie bessere Beziehungspflege, Erfolgserlebnisse und Umsätze, sagt rund jeder zweite Angestellte. Darüber hinaus fühlt sich jeder fünfte Dienstreisende unterwegs produktiver als im Büro. Das sind Ergebnisse der aktuellen Studie “Chefsache Business Travel 2020″.

+++ Corona-Sonderstudie: Urlaubslust der Deutschen weiterhin auf hohem Niveau +++

(26.06.2020) Wie eine Sonderstudie der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) im Auftrag des VIR und zahlreichen anderen Touristikunternehmen zeigt, ist die Urlaubslust in der Bevölkerung groß. Rund die Hälfte der Befragten ist sich sicher, in diesem Jahr noch verreisen zu wollen. Lediglich 19 Prozent haben keine Reisepläne. Mit 60 Prozent gab die überwiegende Mehrheit an, sich trotz Corona-Krise in 2020 eine Urlaubsreise leisten zu können, und auch die Zeit dafür zu haben. Primär wichtig ist ihnen dabei, vor allem zu entspannen und abzuschalten – erst danach folgt der Badeurlaub als bevorzugte Urlaubsform vor Familien-, Natur- und Aktivurlaub. Deutschland liegt als geplantes Reiseziel in 2020 weit vor Österreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Frankreich, Dänemark und Griechenland.

+++ Baden-Württemberg: Gastgewerbe wird mit 330 Millionen Euro unterstützt +++

(23.06.2020) Nach Informationen des SWR hat die baden-württembergische Landesregierung jetzt Hilfen für das Gastgewerbe beschlossen. Diese werden als “Stabilisierungshilfe” betitelt und sollen einen Umfang von bis zu 330 Millionen Euro haben. Der Sender schreibt, dass Betriebe des Gastgewerbes einmalig bis zu 3.000 Euro vom Land erhalten können; für jeden Vollzeit-Mitarbeiter ist es möglich, weitere 2.000 Euro zu beantragen. Die “Stabilisierungshilfe” soll sich über einen Zeitraum von drei Monaten erstrecken.

+++ Dehoga: Merkblatt zur Mehrwertsteuersenkung +++

(23.06.2020)  Mit einem neuen Merkblatt beantwortet der Dehoga die sich stellenden Fragen im Zusammenhang mit derAnwendung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auf Restaurant-und Verpflegungsdienstleistungen. Dabei stellt der Verband fest: “Insbesondere zur Abgabe von Getränken im Rahmen eines Frühstücks können noch keine Handlungsoptionen aufgezeigt werden. Dies wird erst möglich sein, wenn das Bundesministerium der Finanzen ein Anwendungsschreibenzu dieser und weiteren Fragen im Zusammenhang mit der Mehrwertsteuersenkung veröffentlicht.”
zum Dehoga-Merkblatt

+++ Darfichrein.de: Dehoga Bayern präsentiert digitale Gäste- und Kundenregistrierung +++

(23.06.2020) Um Gastgeber bei der im Rahmen der Corona-Pandemie bestehenden Registrierungspflicht ihrer Gäste zu unterstützen, hat die darfichrein GmbH, ein gemeinsames Tochterunternehmen der AKDB und des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband eine einfache Lösung für die Registrierungspflicht auf den Weg gebracht. Dies funktioniert wie folgt: Gastronomen erstellen auf darfichrein.de in wenigen Sekunden ein Konto. Dabei wird ein QR-Code generiert, der von den Gastronomen ausgedruckt und sichtbar in der Gaststätte angebracht werden kann. Die Gäste scannen den QR-Code mit dem Smartphone und geben ihre die Kontaktdaten an. Dafür muss nichts installiert oder heruntergeladen werden. Die Daten werden anschließend verschlüsselt im Rechenzentrum der AKDB gespeichert und entsprechend den gesetzlichen Vorgaben nach vier Wochen automatisch gelöscht. Allein auf Anforderung der Gesundheitsbehörden darf der Restaurantbetreiber die Kontaktdaten der Gäste für ein bestimmtes Zeitfenster herunterladen, entschlüsseln und an die Behörden übergeben.

+++ AUMA: Doch noch Hoffnung auf Messen im Herbst +++

(22.06.2020)  Bund und Länder haben am 17. Juni 2020 vereinbart, dass Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober 2020 grundsätzlich untersagt bleiben. Gemeint sind damit u.a. Volks-, Straßen- oder Schützenfeste. Für Messen gilt diese Vereinbarung nicht, wie derVerband der deutschen Messewirtschaft (AUMA) betont. Das haben Bund und Länder in ihrer Vereinbarung vom 6. Mai 2020 festgelegt. Außerdem wurde darin geregelt, dass ab sofort die Bundesländer in eigener Verantwortung über die Zulassung von Messen entscheiden und entsprechende Durchführungsbestimmungen zu den Abstands- und Hygieneregeln erlassen können. In vielen Fällen ist das bereits geschehen. Messen werden in Deutschland nach AUMA-Informationen und bisherigen Planungen der Veranstalter ab September wieder stattfinden.

+++ Lockerungen in der Schweiz: Gastgewerbe profitiert / Großveranstaltungen ab September möglich +++

(22.06.2020) Der Bundesrat der Schweiz hat am vergangenen Freitag weitere Lockerung der Coronaregeln beschlossen: Demnach entfällt die Polizeistunde, der Mindestabstand wird auf anderthalb Meter verkleinert und in Restaurants wird die Sitzpflicht aufgehoben. Zudem sind Veranstaltungen bis 1000 Personen erlaubt, ab September könnten Großveranstaltungen wieder möglich sein.

+++ Südtirol: Kostenloser Coronatest für 20.000 Hotelmitarbeiter +++

(19.06.2020) Südtirols Tourismus will sicher in die Urlaubssaison starten und bietet Gastgeberinnen und Gastgebern sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen serologischen Schnelltest an. Dieser ist kostenlos und freiwillig. Das Pilotprojekt wird vom Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) unterstützt. Der HGV empfiehlt seinen Mitgliedern, sich zahlreich an der Testaktion zu beteiligen, da ein genaues Bild zur Infektionslage zu mehr Sicherheit in den Betrieben und zur Beruhigung von Bevölkerung und Gästen beitragen wird.

+++ Bayern: Inselkammer fordert weitere Lockerungen +++

(19.06.2020) Angesichts der Entwicklung des Infektionsgeschehens der vergangenen Wochen sowie den Regelungen in anderen Ländern begrüßt der Dehoga Bayern die aktuellen Lockerungen als logische Schritte in die richtige Richtung, denen nach Meinung des Verbands viele weitere folgen müssen. „Die einseitig strengen Auflagen haben bei offenen Grenzen keinen Sinn mehr ergeben, da alle Länder rund um Bayern wesentlich geringere Schutzmaßnahmen verlangen“, erklärt Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga Bayern und fordert: „Jetzt müssen schnell Öffnungsperspektiven für alle anderen gastgewerblichen Betriebe geschaffen werden, insbesondere die getränkegeprägte Gastronomie. Die gelebte Realität um uns herum beweist, dass dies keine negativen Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen hat. Planbarkeit heißt nicht Fahrlässigkeit.“

+++ Update Überbrückungshilfe: 249-Mitarbeiter-Schwelle scheinbar gekippt +++

(16.06.2020) Nach Informationen des Dehoga Bayern hat das Bundeswirtschaftsministerium Nachbesserungen in seinem Eckpunktepapier zum Konjunkturpaket bekanntgegeben. “Ich freue mich sehr, dass es in der Schlussphase der Verhandlungen gelungen ist, noch einige substantiellen Verbesserungen der Programms in Ihrem Sinne zu erreichen: So haben wir eine Kernforderung von Ihnen umgesetzt und die 249-Mitarbeiter-Schwelle bei der Antragsberechtigung gestrichen. Nunmehr können alle Unternehmen einen Antrag stellen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren”, zitiert der Verband aus einem Schreiben aus dem Büro des Staatssekretärs des Bundeswirtschaftsministeriums.

Weiterhin heißt es: “Zudem konnten wir die von uns nicht gewollte Deckelung der Fixkostenerstattung 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro weiter aufweichen. So wird in begründeten Ausnahmefällen, in denen die Überbrückungshilfe auf Basis der erstattungsfähigen Fixkosten mindestens doppelt so hoch läge wie der maximale Erstattungsbetrag und das Unternehmen weiterhin mehr als 70% Umsatzeinbruch hat, nunmehr 60% (anstelle von 40%) der noch nicht berücksichtigten Fixkosten erstattet. (…)”
weiter zum Dehoga Bayern

+++ „Demo-Mittwoch“: Groß-Demonstration der Reisebranche in Berlin  +++

(16.06.2020) Das Aktionsbündnis ‘Rettet die Reisebranche – Wir zeigen Gesicht‘ organisiert erneut Groß-Demonstration im Herzen der Bundeshauptstadt, zur Rettung und zum Erhalt der Reisebranche. Am „Demo-Mittwoch“, 17. Juni 2020, werden mehr als 1.000 Touristiker von Reisebüros und mittelständischen Reiseveranstaltern aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet, um gemeinsam in Berlin auf die Straße zu gehen. Das sind die Forderungen: Aufhebung der Deckelung von 9.000€ und 15.000 € / Fixe Betriebskosten inkl. 100% krisenbedingte Personalkosten / Fixe Betriebskosten inkl. Provisionen aus Corona bedingten Stornierungen, sowohl rückgezahlte als auch noch nicht ausgezahlte und gestundete Provisionen / Anhebung der maximalen Erstattung von 80 % auf 90% bzw. 100% bei Nachweis von Umsatzrückgängen größer 90 bzw. 100 % 5. Verlängerung des Erstattungszeitraumes von 3 Monaten auf 7 Monate (Juni bis Dezember) / Rettungsfonds (zeitnah) für die Rückzahlung von Kundengeldern und Provisionen stornierter Reiseleistungen

+++ Bayern: Verwaltungsgericht Regensburg kippt Wellness-Verbot +++

(15.06.2020) Das Verwaltungsgericht Regensburg hat am Freitag festgestellt, dass die 5. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung dem Betrieb des Innenschwimmbeckens, einer Sauna im Innenbereich sowie einer Sauna im Außenbereich eines Hotels nicht entgegensteht.Das Verwaltungsgericht hat dem Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz stattgegeben, weil sie eine vollständige Betriebsuntersagung der Wellnesseinrichtungen des Hotels als Schutzmaßnahme gegen die Verbreitung des Corona-Virus als nicht erforderlich angesehen hat. Der Dehoga Bayern fordert jetzt, dass die Bayerische Staatsregierung flexibel und schnell handelt, um eine Klagewelle zu verhindern und weiteren Schaden von der Branche abzuwenden.”Insbesondere 4 und 5-Sterne Hotels können entscheidende Dienstleistungen wie beispielsweise Wellness- und Spabereiche mit Saunen und Indoorpools noch nicht nutzen. Familien mit Kindern suchen sich ihren Urlaub jedoch oftmals genau nach diesen Vorgaben aus. Infolgedessen weichen sie derzeit auf Österreich und andere Bundesländer aus”, so Landesgeschäftsführer Dr. Thomas Geppert.

+++ Verlängerung der Reisewarnung: Umsatzeinbußen erhöhen sich auf 20 Milliarden Euro +++

(15.06.2020) „Nachdem das Geschäft von Reisebüros und Reiseveranstalter Mitte März mit der weltweiten Reisewarnung aufgrund von Corona komplett zum Erliegen gekommen ist, sehen wir jetzt, dass die Buchungen langsam wieder anziehen“, erklärt Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), zur heutigen Aufhebung der Reisewarnung für zahlreiche europäische Reiseziele. Dort wo die Corona-Infektionszahlen und die individuelle Situation des Gesundheitssystems es zulassen, müssten Reisen wieder ermöglicht werden, betont der DRV-Chef. Alleine von Mitte März bis Ende Juni hat die Reisewirtschaft nach Berechnungen des DRV Umsatzeinbußen von 10,8 Milliarden Euro zu verkraften. Die Verlängerung der Reisewarnung für außer-europäische Länder, zu denen beliebte Sommerziele wie die Türkei aber auch Tunesien und Ägypten gehören, bedeutet für Juli und August weitere neun Milliarden Euro Verlust.

+++ Bayern: Dehoga sieht Verbot von Hochzeiten als wachsendes Problem +++

(12.06.2020) Dehoga-Bayern-Präsidentin Inselkammer legte jüngst in einem Pressestatement dar, dass das Verbot von Familienfeiern wie Hochzeiten und Veranstaltungen ein großes Problem ist. Auch kleinere Zusammenkünfte sind trotz Einhaltung der Hygieneregeln durch ein Verbot von Gruppenreservierungen nicht zulässig. Da das alles in anderen Ländern schon wieder möglich ist, führe es bei planbaren Feiern und Veranstaltungen zum Abwandern der Gäste. Hinzu käme eine spürbare Verunsicherung in der Bevölkerung. Obwohl Hygienekonzepte funktionieren und ein Restaurantbesuch sicher ist, sei eine Zurückhaltung seitens der Gäste v.a. beim Besuch der Innenbereiche von Gaststätten zu beobachten.

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+++ EU-Kommission: Grenzkontrollen in der EU sollten bis Montag fallen +++

(12.06.2020) Die EU-Innenkommissarin Ylva Johansson rief die EU- und Schengenstaaten dazu auf, die eingeführten Grenzkontrollen innerhalb der EU schon bis kommenden Montag (15. Juni) aufzuheben. Man sei in der guten Situation, dass die pandemische Situation sich in allen Staaten stark verbessert habe, erklärte die Schwedin.

+++ Mecklenburg-Vorpommern: 60-Prozent-Bettengrenze wird aufgehoben +++

(09.06.2020) Ab Montag dürfen die Hotels in Mecklenburg-Vorpommern wieder alle Zimmer voll belegen. Nach der Öffnung des Landes für Touristen aus anderen Bundesländern am 25. Mai seien die Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus nicht in die Höhe gegangen, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Dienstag nach einer Beratung des Kabinetts mit Vertretern der Kommunen und der Wirtschaft in Schwerin. Dies rechtfertige die Freigabe.

+++ Europa-Park Rust: Nach dem Park eröffnet auch die Wasserwelt +++

(09.06.2020) Am 29. Mai konnte bereits der Europa-Park an den Start, jetzt folgt die Wasserwelt Rulantica am 10. Juni. Europa-Park Inhaber Roland Mack zeigte sich sehr erfreut über das Signal zur Öffnung: „Wir sind sehr zuversichtlich, mit der Wiederaufnahme von Rulantica an die Erfolge des Frühjahrs anknüpfen zu können. Der Online-Ticketverkauf ist bereits hervorragend gestartet. Das Team von Rulantica ist bestens vorbereitet und freut sich, endlich wieder Besucher zu begrüßen!“

+++ Schleswig-Holstein: App für Buchung von Strandabschnitt geplant +++

(08.06.2020) Die Landesregierung in Schleswig-Holstein will überfüllte Strände an Nord- und Ostsee verhindern und setzt auf eine digitale Lösung. So soll der Tag am Strand künftig via App organisiert werden können. Ministerpräsident Daniel Günther: “Man kann über die App anmelden, dass man in einem bestimmten Zeitraum an einen Strandabschnitt will”, sagte der Politiker dem “Tagesspiegel am Sonntag”. „Wenn dort noch Platz ist, bucht man sich ein und hat dann eine Zugangsberechtigung.“ Entwickelt hat das System nach eigenen Angaben die Gemeinde Scharbeutz an der Lübecker Bucht.

+++ Schweiz: Hotelübernachtungen sind im April um über 90 Prozent eingebrochen +++

(08.06.2020) Das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) zählte im April noch 0,20 Millionen Logiernächte. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 92,4 Prozent, wie das BFS anhand provisorischer Ergebnisse am Montag bekannt gab. Bereits im März waren die Übernachtungszahlen um fast zwei Drittel eingebrochen. Das berichtet HTR.ch

+++ Niedersachsen: Positive Tendenzen, aber weiterhin dramatische wirtschaftliche Lage +++

(05.06.2020) Hatte das Gastgewerbe in Niedersachsen in der 2. Maiwoche noch zu etwa 70 Prozent geöffnet, so waren es in der Pfingstwoche immerhin schon 90 Prozent der Betriebe aus Hotellerie und Gastronomie, die sich am Markt präsentierten. Im Mai konnten rund 93 Prozent der Betriebe die unter den Beschränkungen der Corona-Verordnung nicht wirtschaftlich arbeiten. Jetzt in der Pfingstwoche war das Geschäft noch für 85 Prozent der Betriebe unwirtschaftlich. Detlef Schröder, Präsident des Dehoga Niedersachsen, stellt dazu fest: „Auch wenn die Entwicklungen in die richtige Richtung gehen, sind 85 Prozent der Betriebe, die nur unwirtschaftlich arbeiten konnten, ein Indiz dafür, dass unser niedersächsisches Gastgewerbe weit von normalen Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen entfernt ist.“ Unterstrichen wird diese Erkenntnis davon, dass ca. 85 Prozent der Betriebe weit höhere Umsatzerwartungen an die Pfingstwoche hatten und diese Erwartungen damit noch einmal stärker unterschritten wurden als Anfang Mai.

Sowohl in der Hotellerie als auch in der Gastronomie lagen jeweils drei Viertel der Betriebe unter 50 Prozent ihrer Vorjahresumsätze, was vorrangig auf die coronabedingten Betriebsbeschränkungen zurückzuführen ist.

+++ Luxemburg: Regierung verschenkt 700.000 Hotel-Gutscheine +++

(05.06.2020) Um Tourismus und und somit auch die Hotellerie zu unterstützen, verschenkt Luxuemburg 700.000 Hotel-Gutscheine an Einwohner und auch Grenzpendler, die älter als 16 Jahre alt sind. Das berichtet Sol.de. Demnach erhalten die Empfänger einen QR-Code, der in den Hotels eingescannt wird. Von der Rechnung werden dann 50 Euro abgezogen.

+++ Fehlende Perspektive: Dramatische Situation im Thüringer Gastgewerbe +++

(04.06.2020) Für 87 Prozent der wieder geöffneten Betriebe, so die aktuelle Umfrage des Dehoga Thüringen, hat sich die Umsatzerwartung nach dem Re-Start bisher nicht erfüllt. Dies liegt an den eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten sowie auch an der Zurückhaltung der Gäste. „Neun von zehn befragten Unternehmern, führen leider aus, dass unter den gegenwärtigen Umständen die Wirtschaftlichkeit ihres Betriebes nicht im Ansatz gegeben ist. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass es sich in Thüringen um 87 Prozent Familienbetriebe, also inhabergeführte Betriebe handelt, in denen die Inhaberfamilie für die Aufwendungen im vollen Umfang aufkommen muss und von einem Gewinn, der nicht im Ansatz erzielbar ist, leben muss.“, so Dirk Ellinger, Hauptgeschäftsführer des Verbandes zur aktuellen Umfrage. Gerade mit Blick auf die Sommersaison und die dringend notwendigen Buchungen sei es umso wichtiger, dass Wellness- und Spabereiche sowie die entsprechenden Angebote, auch und vor allem in Thermen wieder öffnen dürfen.

+++ Lockerung in Niedersachsen: Können Hotels bald mit 80 statt 60 Prozent Belegung planen? +++

(04.06.2020) Laut einem Entwurf plant die Niedersächsische Landesregierung ab 8. Juni weitere, umfassende Lockerungen. Das berichtet die Nordwest-Zeitung. Demnach könnten Hotels dann mit einer Auslastung von 80 Prozent planen. Bisher sind 60 Prozent vorgeschrieben. In der Gastronomie könnte die Dokumentationspflicht entfallen; Kneipen könnten wieder Gäste empfangen.

+++ Lockerung: Wellnessbereiche im Südwesten sollen in Kürze wieder öffnen +++

(03.06.2020) Vom kommenden Wochenende an sollen die Schwimmbäder und Wellnessbereiche der Hotels in Baden-Württemberg wieder Gäste empfangen dürfen. Dies teilte Tourismusminister Guido Wolf (CDU) der Deutschen Presse-Agentur im Rahmen eines Interviews mit.

+++ Politik: Weltweite Reisewarnung wird aufgehoben +++

(03.06.2020) Der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Norbert Fiebig, begrüßt die heutige Entscheidung des Bundeskabinetts, die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes zum 15 Juni durch länderspezifische Reisehinweise für viele Länder in Europa zu ersetzen. „Damit gibt es jetzt wieder ein Stück Planungssicherheit und der Motor für die Wiederaufnahme des Reisens kann anlaufen, denn auch der Neustart braucht eine gewisse Vorbereitungszeit“, ergänzt Fiebig. Unter Beachtung der notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln kann der Tourismus für beliebte Urlaubsländer wieder starten – wenn auch die jeweiligen Länder ihre Einreisebestimmungen so angepasst haben, dass eine sichere Ein- und Ausreise möglich ist.

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Jetzt gelte es verantwortungsvoll in die Zukunft zu schauen und in einem weiteren Schritt auch Reiseziele außerhalb Europas zu betrachten. Auch dort sollte der Maßstab gelten, wie gut die einzelnen Länder die Pandemie im Griff haben, wie hoch die Infektionszahlen sind und wie gut das Gesundheitssystem dort aufgestellt ist.

+++ Kundengeldrückerstattung: Verbraucherschützer und Reisewirtschaft fordern Fonds zur Absicherung +++

(02.06.2020) In einem gemeinsamen Schreiben fordern Verbände der Reise- und Tourismuswirtschaft und Verbraucherschützer die Politik auf, einen Kreditfonds für die Reisebranche aufzulegen. Aus dem Fonds sollen Reiseveranstalter vorübergehend Geld entnehmen können, um ihren Kunden die Gelder für pandemiebedingt stornierte Reisen rückzuerstatten. Es geht dabei um Reisen, die aufgrund der Reisewarnung von Reiseveranstaltern abgesagt und in der Regel von Reisebüros rückabgewickelt werden mussten. Die Unterzeichner des Schreibens: „Ohne ein ergänzendes Instrumentarium ist die freiwillige Gutscheinlösung bei Pauschalreisen wenig belastbar und von geringem Vorteil für Verbraucher und Veranstalter gleichermaßen.“ Die Akzeptanz für die freiwilligen Reisegutscheine sei gering, argumentieren die Unterzeichner. Er werden also viele Kunden eine Barauszahlung bevorzugen.

+++ Schweiz: Droht dem Genfer Le Richemond die Schließung? +++

(02.06.2020) Das Luxushotel Le Richemond in Genf erwägt eine vorüber­ge­hende Schließung, um die finanzi­ellen Verluste im Zusammen­hang mit der Coronavirus-Krise zu begrenzen. Die Coronavirus-Pandemie führte in der Ikone der Genfer Luxushotellerie, ab Mitte März zu einem Rückgang der Belegungsrate. Das 5-Sterne-Superior-Hotel erwägt deshalb eine vorübergehende Schliessung, um finanzielle Verluste zu begrenzen. Dies könnte zur Entlassung von 141 Mitarbeitern führen, wie HTR hotelrevue aktuell berichtet.

+++ Wann und in welcher Höhe kommen Hilfsgelder aus Berlin? IHA-Chefs machen wenig Hoffnung auf schnelle Rettung +++

(29.05.2020) “SOS” haben Otto Lindner und Markus Luthe ihren aktuellen Blogpost auf Hotellerie.de zur Corona-Krise überschrieben. An eine schnelle Rettung glauben IHA-Vorsitzender und -Hauptgeschäftsführer scheinbar nicht mehr. Dafür zeichne sich ein Rettungsfonds ab, der erst im Juli ausgezahlt werden würde und “wohl auch noch überkomplex und unterdimensioniert ausfällt”. Als großes Hindernis sei schon jetzt “eine Menge Bürokratie” auszumachen; auch würden die nicht rückzahlbaren Zuschüsse kaum die Mieten der Hotels decken. Ein Entkommen aus der Schuldenfalle? Kaum möglich. Weiterhin führen die IHA-Chefs aus, dass “die Bundesregierung größeren Unternehmen nicht helfen will. Wer mehr als 249 Beschäftigte hat, soll in die Röhre schauen – oder der Insolvenz entgegen”, schreiben Lindner und Luthe.

+++ Schweiz: Weitere Lockerungen und neue Perspektiven für den Tourismus +++

(29.05.2020) Die Schweiz hat einen großen Schritt Richtung Normalität gemacht: Der Bundesrat hat beschlossen, die “ausserordentliche Lage” zu beenden. Bergbahnen und Campings dürfen den Betrieb aufnehmen, in Restaurants dürfen mehr als vier Menschen an einem Tisch sitzen und Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen sind wieder erlaubt. Das berichtet HTR hotelrevue.

+++ Konjunkturpaket, Kontaktbeschränkungen und Auslandsreisen: Änderungen und neue Gesetze im Juni 2020 +++

(29.05.2020) Die Corona-Krise bestimmt weiterhin den Alltag und sorgt immer wieder für kurzfristige Gesetzesanpassungen. Welche wichtigen Änderungen im Juni anstehen und alles was Sie dazu wissen sollten, haben unsere Kollegen bei DHZ.net zusammengetragen.
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+++ OTAs: Expedia Group verpflichtet sich zur Zahlung von 275 Millionen US-Dollar an ihre Partner +++

(28.05.2020) Das Online-Reisebüro stellt 275 Millionen US-Dollar bereit, um Partner dabei zu unterstützen, sich von den Auswirkungen von COVID-19 zu erholen und die Branche wiederzubeleben. Das Wiederaufbauprogramm der Expedia Group besteht aus globalen Initiativen zur Unterstützung einer Erholung der Branche und Erleichterungen auf Eigentumsebene, die unabhängigen Partnern und kleinen Ketten helfen sollen, ihr Geschäft wieder aufzubauen, Gäste anzuziehen und den Cashflow zu optimieren.

+++ Schwarzarbeit: Experten rechnen mit starkem Anstieg +++

(28.05.2020) Die Schwarzarbeit könnte im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent steigen. Der Ökonom Friedrich Schneider, der mit dem Institut für angewandte Wirtschaftsforschung in Tübingen regelmäßig eine Prognose abgibt, rechnet in diesem Jahr mit Schwarzarbeit im Umfang von rund 344 Milliarden Euro, wie die “Augsburger Allgemeine” am 27. Mai 2020 berichtet. Im Februar seien die Experten noch von 322 Milliarden Euro ausgegangen. weiteresen auf DHZ.net

+++ Mecklenburg-Vorpommern: Eilantrag gegen Obergrenze in Hotels abgewiesen +++

(27.05.2020) Wie unter anderem NDR.de berichtet, hat das Oberverwaltungsgericht in Greifswald  den Eilantrag gegen die Obergrenze in Hotels und Pensionen wegen der Coronapandemie abgelehnt. Das Gericht teilte mit, dass die 60-Prozent-Regelelung zur Bettenbelegung, um die Anzahl der Touristen im Land zu begrenzen, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit rechtmäßig sei. Gegen die Bestimmung der Landesregierung hatte The Grand Hotel Management GmbH aus Ahrenshoop geklagt. Die Richter stellten auch fest, dass Beherbergungsverbot für Gäste aus stark betroffenen Landkreisen rechtmäßig ist.

+++ ZDF / Frontal 21: “Wie Versicherungskonzerne mauern” +++

(27.05.2020) In der Sendung “Frontal 21” wurde aktuell über die vielerorts nichterbrachten Leistungen der Betriebschließungsversicherung berichtet. In den meisten Fällen weigern sich die Versicherungen zu zahlen – aus vorgeschobenen Gründen, beklagen Rechtsexperten. Jahrelange Prozesse können sich allerdings die wenigsten leisten.

+++ Tourismus: “Freiwillige Gutscheine sind Scheinlösung” +++

(27.05.2020) Das Bundeskabinett hat die vorige Woche beschlossene freiwillige Gutscheinlösung für Pandemie-bedingt abgesagte Reisen als Gesetzesvorschlag auf den Weg gebracht. „Bei den freiwilligen Gutscheinen drückt die Bundesregierung jetzt plötzlich aufs Tempo. Das täuscht darüber hinweg, dass die eigentlichen Probleme nicht angepackt werden. Was die Reisebranche existentiell bedroht, sind die Liquiditätsengpässe – und dafür gibt es bisher keine Lösung. Nur die Kombination aus freiwilligen Gutscheinen und Kreditfonds kann die Liquidität der Unternehmen sichern. Zudem brauchen wir ein auf Reisebüros und Reiseveranstalter und weitere Dienstleister der Touristik zugeschnittenes Zuschussprogramm, um die enormen, durch die Coronakrise bedingten Verluste zumindest teilweise zu kompensieren. Insolvenzen und der Verlust von vielen Arbeitsplätzen sind sonst vorprogrammiert“, so DRV-Chef Norbert Fiebig.

+++ Gewerkschaft NGG: „Wer trotz Kurzarbeit ausbildet, soll Bonus bekommen“ +++

(26.05.2020) Mit Blick auf die Folgen der Coronavirus-Pandemie für den Ausbildungsmarkt fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) einen staatlichen Bonus für Unternehmen, die trotz Kurzarbeit an der Berufsausbildung festhalten. „Auszubildende sind die Fachkräfte von morgen. In Branchen wie dem Gastgewerbe macht Corona die ohnehin schwierige Ausbildungssituation noch komplizierter. Ein finanzieller Anreiz für Ausbildungsbetriebe kann dazu beitragen, Kurzarbeit für Azubis zu vermeiden und den Berufsabschluss auch in der Krise zu erreichen“, sagt die stellvertretende NGG-Vorsitzende Claudia Tiedge. Wie dies gehen könne, zeige das Beispiel Mecklenburg-Vorpommern. Dort übernimmt die Landesregierung 80 Prozent der Ausbildungsvergütungen in Unternehmen, wenn trotz Kurzarbeit die Ausbildung fortgesetzt wird.

+++ Ausblick: Umfrage bestätigt Trend zum Deutschlandurlaub +++

(26.05.2020) Das Meinungsforschungsinstituts Civey wollte im Auftrag von T-Online wissen, ob die Deutschen trotz Coronakrise im Sommer 2020 eine Urlaubsreise ins europäische Ausland unternehmen wollen. Der Trend ist eindeutig: Mit 67,7 Prozent sagen mehr als zwei Drittel der Befragten, dass sie eher nicht planen ins Ausland zu fahren.
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+++ München: Gasteig Gastronomie stellt Insolvenzantrag+++

(26.05.2020) Die Gastronomie im Münchner Kulturzentrum Gasteig, das “gast”, das” le copain”, die Pausengastronomie und das Catering werden nach der durch die COVID-19-Pandemie erzwungenen Schließungsdauer nicht wiedereröffnen. Die Entscheidung für die Schließung hat die Betreiberin der Gasteig Gastronomie, die Gasteig Kult und Speise GmbH, nach intensiven Gesprächen getroffen. Trotz aller Bemühungen der beauftragten Sanierungsexperten war nach Informationen des Betreibers der Insolvenzantrag nicht zu vermeiden.

+++ IHA: “… die Bundesregierung hat nicht Wort gehalten” +++

(25.05.2020) In ihrem jüngsten Blogbeitrag kritisieren die IHA-Chefs das “schwer erträgliche Zeitspiel der Bundesregierung”. Letztere habe vor vier Wochen den besonders schwer betroffenen Branchen eine gezielte Hilfe versprochen, geschehen sei aber bis dato nichts. “Die Liquiditätshilfen sind – wenn überhaupt – samt und sonders als Kredite gewährt worden, sodass mittlerweile alle Hotels tief in der Schuldenfalle sitzen dürften”, schreiben Otto Lindner und Markus Luthe. zum Blogpost “Framing” der IHA.

+++ Niedersachsen: Dehoga bestürzt nach Infektionsfall im Restaurant +++

(25.05.2020) Die Zahl der Menschen, die sich nach einer Eröffnungs-Veranstaltung in einem Lokal im Kreis Leer mit dem Coronavirus infiziert haben, ist jüngsten Medienberichten auf insgesamt 18 gestiegen. Der Präsident des Dehoga Niedersachsen, Detlef Schröder, erklärte dazu: „Der Dehoga Niedersachsen ist bestürzt über den Infektionsfall in einem Restaurant im Landkreis Leer. Wichtig ist jetzt, dass der Landkreis Leer den Infektionsfall in dem meldenden Restaurant lückenlos aufklärt, um genaue Kenntnis von den Ursachen der Infektionskette herzustellen.”

Der Dehoga Niedersachsen will nochmals verstärkt dafür sensibilisieren, dass Gastwirte und ihre Gäste nur gemeinsam die strengen Vorgaben der gesetzlichen Abstands- und Hygieneregeln umsetzen können.

+++ NRW: Schwache Umsätze nach dem Gastro-Restart +++

(22.05.2020)  Der Dehoga Landesverband Nordrhein-Westfahlen hat eine Woche nach den Wiedereröffnungen der Gastronomie via Umfrage ein Zwischenfazit gezogen. Demnach setzen über 75 Prozent der Gastronomen nur maximal 50 Prozent zur Vergleichswoche um. Bei über 40 Prozent liegt der Umsatz unter 25 Prozent. „Der Lockdown war furchtbar, die Phase der Lockerungen bleibt für viele aber ein Experiment mit ungewissem Ausgang“, so der Dehoga.  Eine frühere Erhebung des DEHOGA hatte ergeben, dass mittelfristig durchschnittlich mindestens 70 Prozent der „normalen“ Umsätze erwirtschaftet werden müssen, um überleben zu können. Gründe für die schwachen Umsätze sieht der Verband vor allen Dingen in den reduzierten Kapazitäten aufgrund der Mindestabstandsregelungen und der jetzt angelaufenen „Gewöhnungsphase“ zwischen Gast und Gastronomen nach acht Wochen Corona-bedingter Schließung.

+++ Österreich: Corona-Test für alle Mitarbeiter im Gastgewerbe +++

(22.05.2020)  Der österreichische Bundeskanzler Kurz will sein Land “zum sichersten Tourismusland” machen. Hierfür sind ausgedehnte Test geplant; wöchentlich sollen 65.000 Beschäftigte aus der Tourismusbranche auf Corona getestet werden. “Mit dem vielen Testen der Mitarbeiter soll verhindert werden, dass sie im Fall einer Ansteckung das Virus weiterverbreiten”, so Kurz. Man könne in Österreich so sicher urlauben, wie kaum in einem anderen Land. Darüber hinaus erhält Österreich-Werbung rund 40 Millionen Euro, um den Tourismus weiter anzukurbeln.

+++ Schweiz: Touris­mus­ver­bände initiieren “Clean & Safe”-Label +++

(22.05.2020) Die Tourismusbranchenverbände in der Schweiz haben ein «Clean & Safe»-Label ins Leben gerufen. Es soll den Gästen zeigen, dass sie einen Betrieb besuchen, der sich bewusst zur Einhaltung des Schutzkonzeptes gegen das Coronavirus verpflichtet hat. Alle Betriebe, die das für sie passende Label nutzen möchten, müssen sich beim jeweiligen Verband online registrieren lassen und bekräftigen mit ihrer Unterschrift die Einhaltung der Schutzkonzepte. weiterlesen

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