Kempinski-Flaggschiff Bootsma verlässt das Adlon – Al-Amiry übernimmt

Matthias Al-Amiry

Aus persönlichen Gründen und auf eigenen Wunsch verlässt der bisherige geschäftsführende Direktor Emile Bootsma das Berliner Adlon. Seine Aufgaben hat heute der gebürtige Mannheimer Matthias Al-Amiry übernommen.

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Der Holländer Emile Bootsma zeichnete seit 2014 für das Luxushotel verantwortlich. In diese Zeit fielen die Umgestaltung der Lobby sowie der öffentlichen Bereiche. Bootsma verlässt das Hotel aus persönlichen Gründen und auf eigenen Wunsch. Er wird Kempinski Hotels weiterhin, zunächst auf Projektbasis, verbunden bleiben. 

Matthias Al-Amiry ist in Mannheim geboren, diplomierter Absolvent der renommierten Hotelfachschule Heidelberg und Alumnus der amerikanischen Privatuniversität Cornell. Der 51-jährige kann auf eine beeindruckende Laufbahn innerhalb der internationalen Luxushotellerie zurückblicken. So stellte er in den Jahren 2007 bis 2014 seine Führungsqualitäten als General Manager bereits in so renommierten Spitzenhotels wie dem Raffles Beijing Hotel und dem Al Faisaliah Hotel in Riad ­– ein Rosewood Hotel – oder als Resident Manager in dem „The Peninsula Manila“ unter Beweis. Zuvor stand er unter anderem im Dolder Zürich und im Nassauer Hof Wiesbaden unter Vertrag, zudem arbeitete er zwei Jahre für Ritz-Carlton in den USA.

Zuletzt war der Sohn eines irakischen Vaters und einer deutschen Mutter in der Position des Vice President Hotel Operations für die Entwicklung und Voreröffnungsphase des Hotelprojekts MGM Cotai in Macao mit geplanten 1500 Zimmern verantwortlich.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe als Geschäftsführender Direktor des Hotel Adlon Kempinski“, so Matthias Al-Amiry. „Mein erstes Anliegen ist natürlich, das Haus, seine Abläufe und insbesondere seine Mitarbeiter kennen zu lernen und mich möglichst schnell einzuleben. Ich übernehme nicht nur ein starkes Team und ein erfolgreich geführtes und berühmtes Hotel, ich komme nach mehreren Jahren Auslands-aufenthalt wieder zurück nach Deutschland, in die wahrscheinlich spannendste Stadt: Berlin hat gerade in historischer und kultureller Hinsicht unglaublich viel zu bieten.“

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