F&BHotspot Kaffeebar als neuer Lobbytrend

©Nespresso

Das Grand Hyatt Berlin hat sich an ein neues Konzept für die deutsche Hotellerie gewagt und eine Kaffeebar im Eingangsbereich eingerichtet. Pünktlich zur Berlinale feierte die »CoffeeCorner« im Design von Nespresso ihre Premiere. Hoteldirektor Jan Peter van der Ree sieht darin den idealen Treffpunkt für Gäste und damit einen neuen Lobbytrend.

 Die Lobby wird immer mehr zum Treffpunkt nicht nur für Hotelgäste, sondern auch für Gäste von außerhalb – das findet auch  Jan Peter van der Ree, Direktor des Grand Hyatt Berlin: »Die Lobby ist nicht mehr nur der erste Eindruck eines Hotels sowie die Tür zu Zimmern und Restaurants, sondern wird stärker frequentiert und als Treffpunkt oder Verweilfläche genutzt.« Deswegen hat das Hotel im Empfangsbereich zur Berlinale erstmals die »Nespresso CoffeeCorner« installiert und vorgestellt.

Das Design sollte einerseits die Exklusivität der Marke Nespresso transportieren und andererseits mit dem hochwertigen Hotelumfeld harmonieren. Ein Anspruch, den auch Hoteldirektor Jan Peter van der Ree teilt: »Eine Kaffeebar muss sich grundsätzlich in das Gesamtbild der Lobby einfügen und dabei dennoch sichtbar sein – ohne aufdringlich zu wirken.« Zum Konzept gehören unter anderem ein großer Tresen mit einer eingebauten Kühltheke für Sandwiches und Snacks, zusätzliche Kühlmöglichkeiten unter der Theke und viel Stauraum. Darüber hinaus große, beleuchtete Boards, auf denen zum Beispiel die Kaffeespezialitäten dargestellt werden und zwei Aguila-Profi-Maschinen von Nespresso.

»Dabei sollte die Auswahl übersichtlich sein und für jeden Geschmack das Passende bieten«, so van der Ree. Entsprechend snackorientiert ist das Angebot im Grand Hyatt Berlin: Neben vielfältigen Kaffeespezialitäten gibt es je nach Tageszeit Müsli, Fruchtsalate, Danish Pastries, Sandwiches und Wraps. Alles wird im Haus frisch zubereitet und von hoteleigenen Mitarbeitern in der ›CoffeeCorner‹ angeboten. Betrieben wird die Bar vom Hotel selbst. So würde sichergestellt, dass sich das Angebot nahtlos in das Gastronomiekonzept des Hotels einpasst. »Das ist uns sehr wichtig«, unterstreicht Markus Wall, Commerical Director B2B von Nespresso in Deutschland.

Markus Wall sieht darin »ein Konzept, mit dem wir uns auf einen interessanten Trend in der Hotellerie einstellen können«. Etwa hat Kaffeeriese Starbucks bereits seit vielen Jahren in unzähligen US-amerikanischen Hotels ähnliche Konzepte erfolgreich umgesetzt. Und auch im Grand Hyatt Berlin hat man den Trend im Blick. »Unsere Lobby ist ein wahnsinnig großzügiger und einladender Bereich, den wir verstärkt als geselligen Ort für unsere Gäste, Kontakte und Besucher sehen«, beschreibt Jan Peter van der Ree. Viele Gäste würden ungern Restaurants nutzen, wenn sie nur kurze Wartezeiten überbrücken müssen. »Hier sehen wir zukünftig Potenzial, dem Gast die Möglichkeit zu geben, etwas Kleines zu sich zu nehmen und dabei dem Treiben in der Lobby zu folgen.«

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