Interview mit Eric Hübbers »Wir arbeiten möglichst ohne OTAs«

Eric Hübbers, Premier Inn Frankfurt

Einen erfolgreichen Markeneintritt verbuchte jüngst der britische Marktführer Premier Inn mit seinem ersten Haus in Deutschland. Im Top hotel-Interview spricht Eric Hübbers, Geschäftsführer Operations über die vorangigen Ziele der Briten in der Bundesrepublik, die derzeitige Vertriebsstategie und über Preisobergrenzen.

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Tophotel: Wie gestaltet Premier Inn seinen Markteintritt in Deutschland und wie sehen die Zukunftspläne aus?
Eric Hübbers:
Wir gehen nach dem Prinzip des Eigeninvestments vor – Grundstücke zu erwerben in Top-Lagen und -Destinationen und dann selbst die Hotels darauf zu bauen. Wenn das mit den ersten sechs bis acht Hotels gut klappt und wir verstanden haben, wie der deutsche Markt funktioniert, wird Premier Inn die Geschwindigkeit deutlich erhöhen – in Großbritannien haben wir im vergangenen Jahr 25 neue Häuser innerhalb von zwölf Monaten eröffnet.

Tophotel: Wodurch will sich das Premier Inn Frankfurt Messe von seinen Mitbewerbern abheben?
Hübbers:
Zum einen durch den sensationellen Schlafkomfort. Zum zweiten – und das ist jetzt wirklich keine Floskel – legen wir sehr viel Wert auf die unkomplizierte Freundlichkeit unseres Teams. Wir investieren sehr viel Geld, um die Mitarbeiter entsprechend zu fördern. Und zum dritten haben wir ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Um die 70, 80 Euro kostet ein Zimmer im Schnitt. Zu Messezeiten werden die Preise zwar höher sein, aber auch nicht ins Unendliche wachsen – wahrscheinlich werden sie bei maximal 190 Euro liegen.

Tophotel: Welche Ziele haben Sie sich für die ersten Jahre gesetzt?
Hübbers:
In Großbritannien erzielen wir 80 Prozent aller Buchungen über die eigene Website. In Deutschland wird noch mehr übers Telefon gebucht, deshalb haben wir in die Reservierungszentrale eigens ein deutschsprachiges Team integriert. Wir setzen auf jeden Fall auf Direktbuchungen, arbeiten möglichst ohne OTAs. Frankfurt hat momentan im Drei-Sterne-Bereich eine 78-prozentige Auslastung bei einer Netto-Durchschnittsrate von 80 Euro – das sollten wir in drei bis vier Jahren auch erreicht haben.

Den vollständigen Bericht zum neuen Premier Inn Frankfurt lesen Sie in der Juni-Ausgabe von Top hotel.

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