Intergastra 2020Demozimmer, Design und digitale Lösungen

Im Themenpark „Fokus Hotel“ wird es unter anderem ein Mock-up-Zimmer geben. (Bild: Messe Stuttgart)

Vom 15. bis 19. Februar 2020 richtet die Messe Stuttgart die Intergastra aus. Neben einem Mock-up-Zimmer erwartet die Besucher eine Fülle neuer KI-Features sowie eine große Neuheitenshow unter anderem um Trends wie „Longstay“ und Serviced Apartments.

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Trends und Innovationen für die Hotellerie zeigt vom 15. bis 19. Februar 2020 die Intergastra in Stuttgart. Von der Tischkultur über die Inneneinrichtung und das Outdoor-Mobiliar bis hin zur Haustechnik präsentieren Hersteller und Dienstleister auf der Messe ihre Konzepte, Lösungen und zukunftsweisende Technik. In den Hallen 4 und 6 erfahren Hoteliers alles über die neuesten Hotelentwicklungen, knüpfen Kontakte und tauschen Erfahrungen mit Branchenexperten und Kollegen aus.

„Halle 4 ist unsere Hotelhalle, in der sich der Hotelverband Deutschland (IHA) und deren Partner am Gemeinschaftsstand präsentieren“, so Markus Tischberger, Projektleiter der Intergastra. Auch der angrenzende Themenpark „Fokus Hotel“ ist auf die Ansprüche der Hotelbranche ausgerichtet. Neben einem vielfältigen Ausstellungsbereich für individuelle Designkonzepte und innovative Lösungen feiert das Mock-up-Zimmer der Stuttgarter Marke I Live seine Premiere auf der Messe. Hier werden moderne, vollmöblierte Serviced Apartments präsentiert, die den Gästen Wohnen auf hohem Qualitätsniveau ermöglichen.

„Longstay-Apartments, wie sie I Live auf der Intergastra vorstellt, liegen im Trend und bieten eine große Chance für die Hotellerie“, sagt der Intergastra-Projektleiter. Für Hoteliers bedeute das Konzept in erster Linie weniger Aufwand. Sie könnten ihre hauseigenen Zusatzleistungen wie den Wäscheservice, einen Fitnessraum oder den Wellnessbereich mit anbieten und so eine bessere Auslastung generieren.

Digitalisierung in allen Bereichen

Voraussetzung erfolgreicher Serviced Apartments sei allerdings ein hohes Maß an Digitalisierung, die den Gästen zum Beispiel den Self-Check-in und -Check-out oder die einfache Buchungen von Zusatzleistungen ermöglicht.

Auch die Küche wird immer digitaler – vernetzte Küchentechnik gewinnt weiter an Bedeutung. „Auf der Stuttgarter Fachmesse zeigen die Aussteller smarte Küchengeräte, die in der Lage sind, miteinander zu kommunizieren, Produktionsschritte ohne Zeitverlust aufeinander abzustimmen und dank sensibler Sensoren eventuelle Fehler frühzeitig zu erkennen und zu melden“, so Tischberger.

Smart geht es auch im Servicebereich zu. Gleich mehrere Aussteller zeigen, wie Bestellungen im Hotelrestaurant über das Smartphone aufgegeben werden können. 2020 liegt mit der Kassensicherungsverordnung der Fokus bei den Kassensystemen und auf der technischen Sicherheitseinrichtung. Die internationalen Hersteller präsentieren aber auch Softwarelösungen für Reservierungen, Menü- und Personalplanung sowie Warenwirtschaftssysteme.
Projektleiter Markus Tischberger betont vor allem die Bedeutung des großen Angebots neuer digitaler Lösungen: „Es existieren viele Lösungen für Buchungen, Facility-Management, Personalorganisation, Warensteuerung, Abrechnung und Marketing. Es gilt, die Schnittstellen im Blick zu haben und sie aufeinander abzustimmen.“

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