Intercity Hotel Braunschweig trägt als Pilotprojekt die Handschrift von Matteo ThunStark vereinfacht

Die Lobby als Wohnzimmer: Auch die Welcoming Area mit Bar und Bistro ist mit dem Anspruch auf Dauerhaftigkeit geplant. (Bild: Hiepler Brunier)
In der Simplizität liegt die Stärke des neuen Hotelkonzeptes von Stararchitekt Matteo Thun für die IntercityHotels. Nach dem Start in Braunschweig sieht der Roll-out zunächst Hamburg, Dortmund, Duisburg, Hildesheim und Dubai vor. Der Anspruch: ästhetische und technische Langlebigkeit mit maximal einfacher Konstruktion und nachhaltiger Ausgestaltung.

Zentrale Lage, perfekte Verkehrsanbindung, moderne Ausstattung, attraktive Preise: Die Marke IntercityHotels steht für „Value for Money“. Der meist vielreisende Gast schätzt die guten Lagen von IntercityHotels – das Roll-out- Konzept für das neue Interieur versucht daher eine Einheit aus Umfeld, Gebäude, Einrichtung und Angebot zu schaffen und lässt sich auf alle künftigen Standorte problemlos übertragen. Die von Matteo Thun + Partners gestalteten Hotels werden mit dem Anspruch auf Dauerhaftigkeit geplant und möchten nachhaltig sein. Das Büro verzichtet auf vordergründigen Zeitgeist und überflüssige Statements. Wichtig ist der Bezug zum Standort, der lokale Faktor, wenn möglich auch die Integration eines guten Hotelrestaurants – natürlich mit regionalen Spezialitäten. Vielseitigkeit und Individualität sind die Leitgedanken bei der Gestaltung der öffentlichen Bereiche. Eine langgestreckte Bar aus massivem Eichenholz und patiniertem Messing ist Welcoming Area, Bar und Bistro zugleich. Die Lobby bietet eine individuelle, wohnliche Atmosphäre mit unterschiedlichen Rückzugsmöglichkeiten, aber auch große „Social Tables“, an denen bis zu 14 Personen Platz nehmen können. Bewusst haben die Designer die Halle wie eine Art Wohnzimmer gestaltet. Flexible Raumteiler strukturieren unterschiedliche Bereiche und sorgen für Transparenz, Leichtigkeit und Privatsphäre. Für das integrierte Restaurant haben die Verantwortlichen das Menü komplett überarbeitet – es werden täglich frische, lokale Spezialitäten angeboten. Ehrliche Materialien im gesamten Haus strahlen Natürlichkeit aus. Wichtig war den Architekten, mit authentischen Materialien wie hochwertigem Leder, massivem Holz und echten Pflanzen zu arbeiten und den Gästen und Ortsansässigen unterschiedliche Stimmungen vorzuschlagen. Alle Zimmer haben Holzfußboden und zeigen eine großflächige, raumhohe Straßenkarte der jeweiligen Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten. So hat der Gast einen direkten Bezug und weiß, wo er am Morgen erwacht. Die zirka 20 Quadratmeter großen Zimmer wurden mit vielen Matteo Thun-Entwürfen ausgestattet und verfügen über ein vier Quadratmeter großes Bad, das durch ein raumhohes Fenster mit Tageslicht erfüllt wird. Mit den fünf geplanten Projekten stockt die Hotelkette ihr Angebot um mehr als 1.000 Zimmer auf.

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