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Start Coronakrise Initiativen: Aktion "Leere Betten" folgt auf "Leere Stühle“ - und umgekehrt

Initiativen Aktion "Leere Betten" folgt auf "Leere Stühle“ - und umgekehrt

Für Freitag, den 1. Mai, ruft die Initiative Leere Stühle e.V. i.G. zum dritten Mal zu Protestveranstaltungen auf, um massive Unterstützungen einzufordern. Auch Skisprungweltmeister und Olympiasieger Jens Weißflog ist als Initiator einer Aktion mit an Bord. Bereits heute hatte der Dehoga Rheinland-Pfalz in Mainz zur Aktion „Leere Betten – Leere Stühle“ aufgerufen.

Dieser Artikel ist Teil unserer umfassenden Berichterstattung über die Coronakrise. >>> zur Übersicht

Wie die Initiative „Leere Stühle“ mitteilt, findet am kommenden Freitag, 1. Mai, 11 Uhr deutschlandweit die Aktion „Leere Stühle“ unter dem Motto „Tag der Arbeit“ statt. Zur Erhöhung des durch die Groko beschlossenen Kurzarbeitergeldes befragt, äußert sich Sprecherin und Mitinitiatorin Kathleen Parma wie folgt: „Ein KuG nach dem 4. Monat wird die Situation unserer Mitarbeiter nicht verbessern. Martin Dulig, Sächsischer Wirtschaftsminister hat gestern vor dem Sächsischen Landtag unsere Forderung aufgenommen, dass die beschlossene Erhöhung nicht erst in vier oder sieben Monaten gebraucht wird, sondern jetzt.”

Im Fokus stehen die Forderungen nach einer Erhöhung des KUG auf 90 % rückwirkend ab Beginn sowie eine schnelle Öffnung unter menschenwürdigen Bedingungen. Skisprungweltmeister und Olympiasieger Jens Weißflog ist Initiator einer Aktion in Oberwiesenthal und fordert gemeinsam mit den Gastronomen Deutschlands massive Unterstützung von Bund und Land.

Über die Webseite www.leere-stuehle.de erhalten Initiatoren in Städten und Gemeinden seitens der Dresdner jegliche Unterstützung, um bundesweit gemeinschaftlich aufzutreten.

Leere Betten-Aktion in Mainz

Bereits heute hatte der Dehoga Rheinland-Pfalz über die Mittagsstunden an drei Standorten in Mainz zur Aktion „Leere Betten – Leere Stühle“ geladen. Zehn Betten und 1.140 Stühle haben hierbei nach Verbandsangaben stellvertretend für 11.500 Betriebe in Rheinland-Pfalz gestanden. Präsident Gereon Haumann: “Mit dieser Aktion sendet die Branche einen öffentlichen Hilferuf an die Landespolitik mit der dringenden Forderung ein konkretes Datum zur Wiedereröffnung von Gastro & Hotellerie zu benennen als auch mit der Forderung nach einem eigenen Rettungsfonds für das rheinland-pfälzische Gastgewerbe.”

Die Aktion des Branchenverbandes hat im Vorfeld der Sitzung des rheinland-pfälzischen Landtags stattgefunden.

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