IHA-Hauptgeschäftsführer Markus Luthe: Diese Perspektiven braucht es jetzt aus Verbandssicht

Tophotel-ImPULS mit Markus Luthe: Der Hauptgeschäftsführer des Hotelverbands Deutschland (IHA) spricht im Video-Interview über eine Politik im Ausnahmebetrieb, warum er es der Hotellerie zutraut, unter Hygienemaßnahmen hochzufahren und welche Liquiditätslösungen es diese Woche für die Gastgeber-Branche zwingend braucht.

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Dieser Artikel ist Teil unserer umfassenden Berichterstattung über die Coronakrise. >>> zur Übersicht

Key-Facts des Skype-Videos

  • Markus Luthe stellt fest, dass die Politik willens ist zu handeln und Parteipolitik dafür zurückgestellt hat.
  • Der IHA wünscht sich, dass bei den Entscheidungen über Lockerungen des Shutdowns in Hotellerie und Gastronomie die Betriebstypen genau geprüft und auf ihre Unterschiedlichkeit hin erkannt werden. Eine Skihütte kann nicht mit einem Nachbarschaftscafé gleichgesetzt werden.
  • In Bezug auf den hohen Fixkostenblock an Mieten und Pachten sind viele Eigentümer kooperationsbereit. Viele andere halten jedoch an Maximalforderungen fest. Ein Moratorium, konkrete Verhandlungslösungen oder ein Rettungsfond sind mögliche Lösungsansätze für diese Problemstellung.
  • Der Schub, den die Digitalisierung während dieser Krise in der Wirtschaft erfahren hat, könnte auf die Erholung der Hotellerie kontraproduktiv wirken.
  • Der IHA will verhindern, dass OTA’s auch in Zukunft wettbewerbswidrige Praktiken ungestraft ausüben können. Daher ruft der Verband dazu auf, sich wie in der Causa HRS zusammenzuschließen und Schadenersatz zu fordern.
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