ibis Styles Kaufbeuren Almfeeling in der City

Mit dem neu eröffneten ibis Styles in der Ganghoferstraße weht ein frisches Allgäuer Lüftchen durch den ansonsten eher behäbigen Kaufbeurer Hotelmarkt. Mit einem fröhlichen, standortbezogenen Design und einem durchweg jungen Team will man Touristen ebenso ansprechen wie Businesskunden und Sportler.

 

Leises Kuhglockengeläut – das hört man selten mitten in der Stadt. Wer den Lift des ibis Styles Kaufbeuren betritt, wird sogleich akustisch auf das Thema des Hotels eingestimmt. Öffnet sich die Lifttür auf der gewünschten Etage, geht’s weiter mit der Allgäu-Offensive. Über Grasmotivteppiche in den Fluren geht’s direkt auf die Blumenwiese in den 52 Zimmern – ein fröhlicher Eyecatcher und nur eines von vielen gestalterischen Details, mit denen der neu eröffnete Accor-Ableger punktet. Da gibt es Kuhglockenschilder mit den Zimmernummern an den Türen, Stuhllehnen mit Herzl, großformatige Fotos vom Allgäuer Braunvieh und sportlichen Motiven aus der Bergwelt, eine Stadelholzwand am Empfang sowie Mundartsprüche an den Wänden im Treppenhaus. Almfeeling in der City also, dazu ein hoher technischer Standard mit Internet-TV inklusive Mediatheken und 100-Mbit-Leitung für schnelles WLAN – inklusive wie auch das Frühstück. Das gradlinige Design und die frischen Farben sorgen trotz der Folklore-Einsprengsel für ein modernes Gesamtbild. Auch die Open Lobby mit  Frühstücksbereich, Bar,  Kamin, Kids Corner und großem Gemeinschaftisch steht für ein zeitgemäßes Hotelkonzept. Nettes Extra: Die Info-Wall mit Karten und lokalen Sehenswürdigkeiten, auf der Gäste zudem ihre persönlichen Erfahrungen und Tipps auf kleinen Zetteln »posten« können. »Wir sind im Allgäu und das sollen die Gäste auch spüren«, so Hoteldirektor Matthias Barthel, der »von der Baustelle an« dabei war. Er stammt aus Mindelheim, hat in verschiedenen Häusern in der Region gearbeitet hat und verkörpert deshalb bestens das Motto »attraktives und aktives Allgäu«. Auch aus anderem Grund. Der 28-Jährige hat als Mitglied der Allgäu Comets naturgemäß ein Herz für Sportler und die gehören ebenfalls zur Zielgruppe. Das Eishockey-Stadion des ESVK ist gleich um die Ecke und natürlich sollen sich auch die vielen Freizeitsportler, die das Allgäu als große Outdoor-Arena entdecken, angesprochen fühlen. «Für große Trainingslager ist das Hotel allerdings nicht geeignet«, erklärt Barthel. Dafür fehlt zum Beispiel der Fitnessraum. Wellness gibt es auch nur im Schlaf – dafür sorgt ein spezielles Bettensystem. In einigen Zimmern haben die Betten Überlänge, damit auch »sportliche oder sonstige Größen« bequem schlafen.

Barthel, der bis vor Kurzem aktiv als Verteidiger in der ersten Football-Mannschaft der Kemptner Comets gespielt hat, muss derzeit in puncto Hobby etwas kürzer treten. Dreimal die Woche Training plus Einheiten im Fitnessstudio lassen sich verständlicherweise nicht mit der neuen Aufgabe – dem ersten Direktorenposten seiner noch jungen Laufbahn – vereinbaren. »Den Spielerpass habe ich noch und bin damit offiziell noch dabei«, sagt er. In 14 Jahren antrainierte Tugenden wie Team-Play und sportliche Fairness lassen sich auf jeden Fall gut im neuen Job anwenden.

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