Update Raubüberfälle auf Hotels Täter in Hamburg ist gefasst

Polizei

Der Täter, der seit Anfang Dezember in Hamburg mehrere Hotels überfallen hatte, ist offenbar gefasst. Medienberichten zufolge handelt es sich um einen polizeibekannten 16-Jährigen. In den vergangenen Wochen ereigneten sich mehrere Überfälle auf Hotels in den Hamburger Stadtteilen Altona und Eimsbüttel. In der vergangenen Woche kam es zum insgesamt fünften Raubüberfall seit 5. Dezember; die Vorgehensweise ähnelte sich in allen Fällen.

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Wie die Hamburger Morgenpost nun berichtet, ist der mutmaßliche Täter 16 Jahre alt und stammt aus Hamburg-Bahrenfeld. Bei mehreren Taten soll er von einem Komplizen begleitet worden sein, nach dem noch gefahndet wird, heißt es in dem Bericht weiter. Da der Jugendliche mit einem Messer bewaffnet war und mehrmals Hotelangestellte bedroht hatte, verriegelten einige Hotels im Stadtteil Altona in den vergangenen Tagen nachts ihre Türen.

Das Hamburger Abendblatt berichtete, dass der unbekannte Täter am 15. Dezember gegen 0.30 Uhr das Best Western Raphael Hotel in Altona betrat, einen Mitarbeiter mit einem Messer bedrohte und Bargeld forderte. Nachdem der Hotelangestellte einen mittleren Geldbetrag ausgehändigt hatte, so eine Pressemitteilung der Polizei, flüchtete der Täter.

Erst zwei Tage zuvor wurde das Hotel Stadt Altona in der Louise-Schröder-Straße überfallen. Wie die Hamburger Morgenpost berichtete, betrat in dem Fall kurz nach 1 Uhr nachts ein circa 20-jähriger maskierter Mann das Hotel. Er bedrohte den Mitarbeiter mit einem Messer, der seinerseits reagierte und den Direktor zu Hilfe rufen konnte. Der Täter, der Geld gefordert hatte, flüchtete ohne Beute.

Bereits seit Anfang Dezember wurden außerdem das Motel One, das B&B sowie das Boston Hotel in Hamburg-Altona nach einem ähnlichen Muster überfallen und jeweils Mitarbeiter bedroht. Deswegen überprüfte die Kriminalpolizei einen möglichen und inzwischen offensichtlichen Zusammenhang zwischen den Überfällen.

Quelle: Hamburger Morgenpost, Hamburger Abendblatt, Hamburger Morgenpost

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