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StartBrandsNewsHotelpreis-Index: Touristen geben 57 Prozent mehr aus

Hotelpreis-IndexTouristen geben 57 Prozent mehr aus

Laut dem aktuellen Hotel Price Index (HPI) von Hotels.com waren 2016 Reisende aus dem Ausland bereit, bis zu 57 Prozent mehr als im Vorjahr für ihre Unterkunft in Deutschland zu zahlen. Dabei zeigte sich: Reisende aus Paraguay zahlten durchschnittlich den höchsten Preis pro Nacht, sparsamer dagegen waren polnische Gäste.

Der Index zeigt für 2016, dass der Wachstumstrend des deutschen Tourismus sich auch im letzten Jahr weiter fortsetzte. Mit Blick auf die Herkunftsländer der Reisenden zeigt der Bericht, dass Besucher aus 34 Ländern im Vergleich zu 2015 höhere Zimmerpreise bezahlten. Reisende aus drei Ländern zahlten Preise wie im Vorjahr, Touristen aus weiteren 23 Ländern gaben im Durchschnitt weniger aus. „Obwohl Reisende, die nach Deutschland gekommen sind, im Jahr 2016 für Hotelzimmer mehr ausgaben als im Jahr zuvor, lag für 50 der 60 Besucherländer der durchschnittliche Preis weiter unter 140 Euro pro Nacht“, kommentiert Isabelle Pinson, Vizepräsidentin EMEA der Hotels.com-Marke, die Entwicklung. „Deutschland ist somit gegenüber anderen internationalen Destinationen wettbewerbsfähig geblieben. Gleichzeitig sind die Zahlen Anzeichen dafür, dass Deutschland ein echter Hotspot für den internationalen Tourismus geblieben ist, auch in Zeiten weltweiter wirtschaftlicher Unsicherheit.“

Beim Preisunterschied zwischen dem durchschnittlich bezahlten Preis der einzelnen Nationen weist der HPI 2016 eine bemerkenswerte Lücke von 125 Euro pro Nacht auf. Dabei landeten Reisende aus Paraguay im internationalen Vergleich mit durchschnittlich 212 Euro für ein Zimmer pro Nacht auf Platz eins. Reisende aus Peru und Panama belegten dahinter die Plätze zwei und drei. Gleichzeitig nahmen Reisende aus Paraguay mit einem Anstieg von 117 Prozent auch den größten Preisunterschied zum Vorjahr hin. Die bezahlten Zimmerpreise von bolivianischen Reisenden veränderten sich zu 2015 hingegen am geringfügigsten.

Die Zahlen des HPI zeigen außerdem, dass peruanischen Reisenden bei den Fünf-Sterne-Hotels mit durchschnittlich 239 Euro pro Nacht am meisten Geld in die Hand genommen haben. Auf den Plätzen zwei bis fünf folgten Thailand, Ecuador, Indonesien und Touristen aus dem Mittleren Osten.

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