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Start Brands News Hotelneubauten: München schiebt sich vor Berlin

Hotelneubauten München schiebt sich vor Berlin

Dass Berlin in puncto Hotel-Opening seine eigenen Gesetze schreibt, ist bekannt: Rund 10.000 Zimmer – und damit ein Fünftel des deutschlandweiten Volumens, wurden der aktuellen bulwiengesa-Studie in den vergangenen fünf Jahren in der Hauptstadt neu errichtet. Hinsichtlich der Fertigstellungen im vergangenen Jahr schob sich jedoch München vor Berlin. Auch hinsichtlich der Segmentierung hat die Studie interessante Facts.

In  den  vergangenen  5  Jahren  wurden  im  Durchschnitt  jährlich rund  9.700 Hotelzimmer neu gebaut. Allein im letzten Jahr lag das  Fertigstellungsvolumen  bei  rund  9.730  Zimmern  in  75  Betrieben 1 . Allerdings  wurde  nicht  ganz  der  Spitzenwert  des  Vorjahres erreicht.  Zwei  sich  abzeichnende  Entwicklungstrends  sind  die  Umnutzung von Bestandsgebäuden zu Hotels (auch in Folge steigender  Grundstückspreise)  sowie  ein  Rückgang  von  Großprojekten mit mehr als 300 Zimmern, auch wenn z. B. die projektierten Häuser von Motel One im Durchschnitt größer ausfallen. 

2015  wurde  deutschlandweit  nur  ein  Hotel  mit  über  300  Zimmern  in  Berlin  errichtet,  während  in  den  Vorjahren  im  Durchschnitt jedes Jahr über 1.200 neue Zimmer auf die Großhotellerie entfielen.  Kettenhotellerie als treibender Faktor Nach  wie  vor  wird  die  Neubautätigkeit  vom  Expansionsdrang der  Kettenhotellerie  (“Multi  Branding”)  angetrieben.  Im  Jahr 2015 wurden rund  81 % aller realisierten Zimmer von Hotelketten übernommen. Mit Marken wie Aloft (Starwood/Marriott), Curio by Hilton, Tulip Inn Alp Style (Louvre), Super 8 (Wyndham), moxy (Marriott), Harry’s Home (Familie Ultsch) oder der Hotelapartmentmarke  Capri  by  Fraser  (Frasers  Hospitality),  wurden 2015 unterschiedlichste Konzepte in Deutschland gelauncht. 

Bauboom in München

Das  Zentrum  der  Bautätigkeit  für  neue  Hotels  in  Deutschland ist  nach  wie  vor  die  Stadt  Berlin,  die  2015  die  30  Mio.  Übernachtungsmarke  überschritt.  Rund  10.000  Zimmer,  und  damit ein  Fünftel  des  deutschlandweiten  Volumens,  wurden  in  den vergangenen  5  Jahren  in  der  Hauptstadt  neu  errichtet.  Hinsichtlich der Fertigstellungen im letzten Jahr schob sich jedoch München mit 1.661 neuen Hotelzimmern vor Berlin.

Upscale legt nochmals zu

Die  2015  eröffneten  Hotels  verteilen  sich  relativ  gleichmäßig auf  die  Kategorien  Budget/Economy,  Midscale  und  Upscale. Im Vergleich zu 2014 stieg jedoch nur das Volumen im Upscale-Segment, das in etwa der 4-Sterne-Kategorie entspricht. Auch  im  Betrachtungszeitraum  der  letzen  sieben  Jahre  zeigt sich  der  hohe  Stellenwert  der  Upscale-Hotellerie  in  Deutschland,  mit    einem  Zuwachs  von  durchschnittlich  rd.  4.300  Zimmern  pro  Jahr.  Im  selben  Zeitraum  entstanden  jährlich  rd. 3.200 Zimmer im Midscaleund rd. 2.500 Zimmer im EconomySegment.  Da  Luxushotels  nur  für  wenige  Standorte  in  Frage kommen, fällt deren Wachstum mit rd. 480 Zimmer pro Jahr geringer aus.

Zur Studie
Im Rahmen ihrer ständigen Analyse und Bewertung des Hotelmarktes veröffentlichte bulwiengesa aktuell zum dritten Mal die Studie zum Hotelneubau in Deutschland. Erfasst wurden hierbei sämtliche Hotels mit Fertigstellungsjahr 2011 bis 2015 und einer Mindestgröße von 40 Zimmern. Weitere Informationen zur Studie gibt es unter: http://www.bulwiengesa.de/de/publikationen/studien/hotelneubau-deutschland-0

 

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