HotelmuseumBürgenstock Resort präsentiert seine Geschichte

©Bürgenstock Resort

Das Bürgenstock Resort will nicht nur Wellness- und Gourmetfans anziehen, sondern neu auch historisch und kulturell interes­sierte Gäste.

Mit dem am Donnerstag offiziell eröffneten Museum blickt das Bürgenstock Resort Lake Lucerne auf seine 145-jährige Hotelgeschichte zurück. Nach eigenen Aussagen präsentiert das Luxusresort auf dem Bürgenberg damit das größte Hotelmuseum der Schweiz. Zahlreiche historische Exponate, Modelle und Schaubilder ermöglichten einen Blick in die Vergangenheit, als etwa Audrey Hepburn, Sophia Loren und Sean Connery auf dem Bürgenstock residierten. Von Hotelmobiliar aus längst vergangenen Tagen über historische Filmaufnahmen bis hin zum Spiegelsaal wird den Gästen die langjährige Geschichte des Resorts aufgezeigt. Im denkmalgeschützten Palace Hotel von 1904 ist insbesondere der Lobbybereich und das Restaurant “RitzCoffier” von historischem Interesse.

Das Museum wurde in den bestehenden Hotelbetrieb integriert. Im Verbindungstrakt zwischen dem Fünf-Sterne-Superior Bürgenstock Hotel & Alpine Spa und dem Vier-Sterne-Palace Hotel & Conferences befindet sich ein rund 100 Meter lange Museumskorridor mit zahlreichen Informationen und historischen Ausstellungsstücken, wie einer Liftkabine aus dem Jahre 1903.

Die Gäste haben außerdem die Möglichkeit beim “Walk of Architecture & History” das historische Erbe des Resorts zu entdecken. An zahlreichen Gebäuden sind Informationstafeln angebracht, bei denen mittels QR-Code weitere Informationen in zehn Sprachen aufgerufen werden können.

In Zusammenarbeit mit der pädagogischen Hochschule Luzern wurde beim Felsenweg zudem ein Lernpfad entwickelt, auf dem Schülern praxisbezogen geologische und historische Lerninhalte vermittelt werden. Beim 1905 eingeweihtem Hammetschwand-Lift, dem höchsten Außenlift Europas, können sich Gäste über dessen Entstehung und die verwendeten Technologien informieren.  Beim Bau des neuen Bürgenstock Resorts wurden rund 40 Millionen Franken investiert, um historisch wertvolle Bausubstanz zu erhalten und heimische Flora und Fauna zu schützen.

Quelle: HTR