Hotelmarkt Schweiz Strategische Allianz im Einkauf

Urs Gscheidle und Jochen Oehler

Die Schweizer Einkaufsgesellschaft HOREGO AG mit etwa 900 Mitgliedern und die progros mit rund 750 Hotels & Hotelketten in ihrem Einkaufspool haben zum Januar 2017 eine Kooperation vereinbart. Die Ziele: noch bessere Einkaufskonditionen und mehr Dienstleistungen.

Profitieren sollen von der grenzüberschreitenden Allianz sowohl die HOREGO-Betriebe als auch die ersten 20 progros-Hotels in der Schweiz. „Wir haben eine strategische Allianz geschlossen, die allen Betrieben Vorteile bietet: Die HOREGO-Häuser in der Schweiz werden künftig mehr Leistungen und konditionelle Vorteile erhalten – vor allem in den Schwerpunktbereichen Investitionsgüter, also Technik, Mobiliar oder Einrichtung sowie Dienstleistungen wie lieferantenneutrales Beschaffungsmanagement für Hotelneubauten oder -renovierungen oder strategische Einkaufsberatung. Die rund 20 Hotels der progros, die sich bereits in der Schweiz befinden, können dank dieser Allianz sofort auf die Kern-Leistungen der HOREGO zurückgreifen und von den Rahmenabkommen der HOREGO im Food & Beverage-,  Verbrauchsartikelbereich sowie von der Zentralfaktura profitieren“, erklären Urs Gscheidle, Geschäftsführer HOREGO, und Jochen Oehler, Geschäftsführer der progros, unisono. „Stärken stärken zum Vorteil unserer Mitglieder in der Schweiz – das ist die Grundidee unserer Allianz“, ergänzen Gscheidle und Oehler.

Kerninhalte der Allianz sind unter anderem, dass alle Schweizer Hotels, die bereits der progros im Einkaufspool angeschlossen sind, parallel Mitglied der HOREGO werden können. Sie haben damit direkten Zugriff auf die gesamten Dienstleistungen und Konditionen der HOREGO, die marktspezifische Einkaufsberatung und die moderne, zentrale Zahlungsabwicklung. „Somit bekommen die progros-Betriebe in der Schweiz „the best of both“, und wir als progros ersparen uns die aufwändige Aufbauarbeit einer neuen, länderbezogenen Lieferantenstruktur, die wegen der Sondersituation Schweiz deutlich mehr Anforderungen stellt als das zum Beispiel im Nachbarland Österreich der Fall ist“, sagt Oehler.

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