Hotelmarkt München SPD will gegen Privatzimmer-Vermietung vorgehen

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In München haben immer mehr Menschen das gute Geschäft mit der Vermittlung von Privatwohnungen als Ferienapartments für sich entdeckt. Medienberichten zufolge will die SPD in der bayerischen Hauptstadt dieser „Zweckentfremdung“ nun mit verschärften Regeln begegnen.

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Im Freistaat gebe es die Zweckentfremdungsverordnung, sagte die Stadträtin Beatrix Zurek dem Bayerischen Rundfunk. Die Stadt München habe eine entsprechende Regelung übernommen. „Wir wollen nicht, dass bei uns Wohnen nicht zum Wohnen gebraucht wird. Das ist etwas, das wir schon länger nicht in der Stadt dulden“, so die Stadträtin weiter.

Die Münchner SPD will nun nicht nur gegen entsprechende Internet-Portale vorgehen, sondern auch gegen die Vermieter. Letztere sollen künftig Ordnungsgelder von bis zu 50.000 Euro bezahlen, wenn diese weiterhin an der Vermietung ihres Wohnraumes an Touristen festhalten.

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