Hotelmarkt MünchenInfinity Munich verdoppelt sich bis 2018

Landrat Christoph Göbel, Andreas Striebel (Eigentümer und Betreiber), Erik van den Bergh (General Manager INFINITY MUNICH), Alexander Ilg (Bereichsleiter SF-Bau, Niederlassung München), Christoph Böck (Erster Bürgermeister Unterschleißheim), Oliver Kunzmann (Erster Polier Firma Markgraf GmbH)

„Angebot schafft Nachfrage“ – da ist sich Andreas Striebel sicher. Vor sieben Jahren eröffnete er ein Vier-Sterne-Hotel und Konferenzzentrum in Unterschleißheim – Kritiker fanden den Standort falsch, das Hotel zu groß. Dass Striebel doch den richtigen Riecher hatte, beweist die symbolische Grundsteinlegung für den Anbau: Bis Mitte 2018 wächst das Hotel von bisher 255 auf insgesamt 439 Zimmer und Suiten.

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Das Infinity erklimme nun die nächste Stufe, betonte Andreas Striebel. Durch den Anbau verdoppelt sich das Hotel nahezu. „Wir wollen zur Champions League der Konferenzhotels gehören“, sagte der Betreiber in Anspielung auf den Dauergast FC Bayern.

Dazu wächst insbesondere das Tagungsangebot. Bisher gibt es 20 Veranstaltungsräume plus das 1340 Quadratmeter große Ballhausforum, das Infinity von der Stadt als Eventlocation mietet. Durch den Erweiterungsbau bieten insgesamt 43 Meeting- beziehungsweise Tagungsräume Platz für mindestens zwei und maximal 2750 Personen.

Eine wichtige Lücke schließt der neue Ballsaal, so General Manager Erik van den Bergh, denn das Ballhausforum sei zu groß für viele Veranstaltungen – andere Räume dagegen zu klein. Der Multifunktionsraum sei somit ideal für größere Events, aber durch Trennwände auch in bis zu fünf kleinere Räume teilbar.

Das Hotel ist unter der Woche gut ausgelastet – am Wochenende herrscht jedoch noch Ausbaubedarf. So findet sich im Untergeschoss des Anbaus der Spa, der sich auf 1700 Quadratmeter Fläche erweitert und neben verschiedenen Wellnesspaketen auch die Nutzung als Day Spa bieten wird. Damit will Erik van den Bergh neben Tagungsgästen auch andere Zielgruppen für das Infinity gewinnen.

Der Leitspruch von Andreas Striebel, „Angebot schafft Nachfrage“, habe sich schon bestätigt: „Für den neuen Tagungsbereich haben wir bereits Buchungen für 2018 und 2019“, sagt GM van den Bergh.

Das Haus läuft seit 1. Februar auch nicht mehr unter Dolce, sondern schafft sich mit Infinity Hotel & Conference Resort Munich eine eigene Marke.

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