Hotelmarkt International Meliá steigert Nettogewinn deutlich

´ (Bild: Shutterstock)

Die spanische Hotelgesellschaft erwirtschaftete 2017 einen Nettogewinn von 128,7 Mio. Euro, was einer Steigerung um 27,8 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Als Gründe für den Aufschwung gibt Melia (MHI) die kulturelle und digitale Transformation sowie das internationale Wachstum mit Schwerpunkt auf Management- und Franchiseverträge an.

Die positive Entwicklung des Hotelgeschäfts spiegelt sich im wichtigen RevPar-Indikator wider, der sich trotz außergewöhnlicher Ereignisse (Orkane in der Karibik, politische Lage in Katalonien, Dollarabwertung) um 5,6 Prozent verbessern (6,5 Prozent auf Basis konstanter Wechselkurse) und damit die Erwartungen erfüllen konnte. Der konsolidierte Umsatz kletterte um fünf Prozent auf 1.885,2 Mio. Euro, während der Gesamtumsatz (einschließlich aller eigenen, gepachteten und verwalteten Hotels) 2.672,67 Mio. Euro betrug.

Das Geschäftsjahresergebnis ist zurückzuführen auf eine erfolgreiche Unternehmensstrategie, in deren Rahmen etablierte Marken neu positioniert und zahlreiche Hotels durch Renovierungen und Rebrandings aufgewertet wurden. Hinzu kommen eine massive weltweite Expansion und generelle, reisefreundliche internationale Rahmenbedingungen. Auch die starke MHI-Präsenz in wachstumsstarken Regionen wie der Karibik, Spanien oder Asien und die Erholung von Märkten wie Paris und London haben einen maßgeblichen Anteil dazu beigetragen, das Geschäftsergebnis vor unerwarteten negativen Ereignissen zu bewahren.

Gabriel Escarrer Jaume, Executive Vice President und CEO von Meliá Hotels International (MHI): „Meliá hat ein herausragendes Ergebnis erzielt und konnte dabei von der außergewöhnlich guten Entwicklung des weltweiten Reisemarkts, den Früchten einer nachhaltigen Geschäftsstrategie sowie einer umfassenden digitalen und kulturellen Transformation profitieren.

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