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HotelmarktFrankfurt verbucht Rekordzahlen

Der Frankfurter Hotelmarkt ist deutlich auf Expansionskurs. 2016 machten rund 5,2 Millionen Gäste Station in der Stadt, das ist nach einem stetigen Anstieg der Spitzenwert der vergangenen Jahre. Die Zahlen hat die BNP Paribas Real Estate Holding GmbH veröffentlicht.

Auch bei den Übernachtungen kletterten die Zahlen auf zuletzt gut 8,8 Millionen und sind damit seit dem Jahr 2010 um rund 45 Prozent angestiegen, wie der „City Report Hotelmarkt Frankfurt“ von BNP Paribas Real Estate ergibt. Wesentlich dazu beigetragen habe das gerade in Deutschland sehr dynamische Marktsegment der Städtereisen.

„Die Besucher, die nach Frankfurt kommen, stammen zu 44 Prozent aus dem Ausland – ein im Städtevergleich hoher Wert, der sich vor allem auch durch Geschäftsreisende in der international geprägten Mainmetropole begründen lässt. Im bundesweiten Vergleich verbucht Frankfurt mit 44 Prozent nach Berlin und München die höchsten Übernachtungszahlen von ausländischen Gästen“, sagt Alexander Trobitz, Head of Hotel Services der BNP Paribas Real Estate GmbH. Dabei treten auf der europäischen Seite Großbritannien und Nordirland am stärksten in Erscheinung, gefolgt von Spanien und Italien. Wichtigster Quellmarkt aus Übersee bleiben weiterhin die Vereinigten Staaten, aber auch China und die arabischen Golfstaaten tragen größere Anteile bei.

Die zuletzt positive Entwicklung Frankfurts bei den Touristenzahlen spiegelt sich auch bei der Zimmerauslastung wider. Die Mainmetropole verzeichnete einen kontinuierlichen Anstieg auf knapp 70 Prozent im Jahr 2015. Dieser Wert konnte auch 2016 gehalten werden. Mit einem Investitionsvolumen von rund 688 Millionen Euro folgt der Frankfurter Hotel-Investmentmarkt 2016 dem bundesweiten Trend und toppt alle bisherigen Ergebnisse. Nur in Berlin konnte noch ein minimal höheres Volumen verzeichnet werden (693 Millionen Euro).

Nachdem im Vorjahr mehrere kleinere Hotels verkauft wurden, sorgten nun viele Transaktionen im mittleren zweistelligen Millionenbereich für ein lebhaftes Marktgeschehen. Einen nicht unerheblichen Beitrag leistete der Verkauf der Hilton Hotels im Squaire, die im Rahmen der Officefirst Übernahme den Eigentümer wechselten. Das mittlere Volumen bei Hoteldeals fällt mit knapp 46 Millionen Euro dementsprechend hoch aus.

Bundesweit betrachtet wird die dynamische Entwicklung der Hotel-Investments von mehreren Faktoren unterstützt. Hierzu zählt neben dem konstanten Anstieg der Gästezahlen, die zu mehr Bautätigkeit und damit mehr Investmentprodukt geführt haben, vor allem der stetig wachsende Investorenkreis bei Hotelimmobilien. Aktuell verteilt sich das Volumen nahezu gleichmäßig auf in- und ausländische Anleger. In Frankfurt ist die Zahl der Hotels zwischen 2010 und 2016 um fast elf Prozent auf insgesamt 250 gestiegen. Gleichzeitig wuchs die Bettenanzahl im selben Zeitraum um rund 30 Prozent auf den Spitzenwert von über 45.500. Damit ist die Bettenzahl über den betrachteten Zeitraum deutlich stärker gestiegen als die Zahl der Hotels. Dies weist laut BNP auf eine höhere Zimmeranzahl in den neuen Häusern hin; durchschnittlich sind zuletzt rund 200 Zimmer pro eröffnetem Hotel hinzugekommen.

Die zurückliegenden Eröffnungen entfielen schwerpunktmäßig auf die Segmente Economy, Budget sowie Upscale. In Frankfurt ist außerdem ein deutlicher Trend zu Longstay- und Serviced-Apartment-Hotellerie zu beobachten, der in erster Linie auf Geschäftskunden zielt. Zudem steht Frankfurt bei der Standortwahl internationaler Hotelbrands mit ganz oben auf der Liste. So hat in der Bankenmetropole im ersten Quartal 2017 beispielsweise die expansive japanische Kette Toyoko ihr erstes Hotel im europäischen Markt eröffnet. Aktuell sind 26 neue Hotels mit über 5.800 Zimmern geplant beziehungsweise im Bau.

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