Hotelmarkt Baden-Baden 57 Millionen Euro für den Umbau des Europäischen Hofes

Peter W.Kruse (leitender Architekt), Martin Buchli (Geschäftsführer Beresina Immobilien AG), Margret Mergen (Oberbürgermeisterin Baden-Baden), Werner Wirth (Erster Bürgermeister)

Die neuen Eigentümer des Europäischen Hofs, die Europäischer Hof Kaiserallee Immobilien 1+2 GmbH & Co. KG, haben bei der Stadt Baden-Baden den offiziellen Bauantrag für die geplanten Abbruch-, Neubau-, Umbau- sowie Modernisierungsmaßnahmen eingereicht. Sie wollen aus dem Traditionshotel bis 2017 ein modernes Luxushotel machen.

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Mit der Baugenehmigung und der ersten Baufreigabe für die geplanten Abbrucharbeiten wird voraussichtlich schon im Oktober dieses Jahres gerechnet. Die weiteren Baufreigaben werden schrittweise und baubegleitend erwartet. Den Hotelgast erwarten ab 2017 aktuell 123 Zimmer und Suiten, alle in einer Größe zwischen 21 und 35 Quadratmeter (Zimmer) bzw. 40 bis 150 Quadratmeter (Suiten), eine Restaurantfläche mit rund 270 Quadratmeter sowie ein Barbereich von etwa 90 Quadratmetern. Das Spa-Konzept wird sich an internationalen Standards orientieren und in etwa eine Fläche von 700 Quadratmeter umfassen. Die geplanten Tagungskapazitäten bieten Räumlichkeiten für maximal 120 Personen. 

“Wir setzen auf die wertvolle DNA des Hauses und wollen die denkmalgeschützte Bausubstanz optisch noch mehr in den Vordergrund rücken. So schaffen wir ein Luxushotel, bei dem Tradition und Moderne im ausgewogenen Verhältnis stehen” erläutert Martin Buchli, Geschäftsführer der Eigentümergesellschaft, sein Hotelkonzept. Der Europäische Hof von morgen sei unkonventionell, dennoch stilvoll, international aber auch regional verankert und zeichne sich durch exzellenten, persönlichen Serviceanspruch aus. Beim Bau wolle man auch Mut zu Neuem zeigen.

Der verantwortliche Baden-Badener Architekt, Peter W. Kruse, ergänzt: “Die historisch wertvollen Bauelemente des Hotelkomplexes, die teils noch aus der Gründerzeit stammen, sollen als solche authentischer wahrgenommen werden und besser zur Geltung kommen. Dies wird sich dann auch in der Innenarchitektur des Hauses fortsetzen und spür- beziehungsweise sichtbar sein.

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