Hotelmarkt Asien An China führt kein Weg vorbei

Kempinski Guangzhou

Es ist inzwischen ein gewohnter Anblick: Eine Hotelkette expandiert und der Großteil der Projekte liegt in der Region Asia-Pacific, speziell in China. In fast allen Maßstäben gehört die Volksrepublik nach Aussage von Tophotelprojects zu den am schnellsten wachsenden Ländern der Hotellerie und – wenn man den Prognosen glaubt – wird sich das so schnell nicht ändern.

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Laut Informationen von TOPHOTELPROJECTS gibt es derzeit 700 Hotelbauprojekte in China. Viele der Projekte liegen in den Metropolregionen von Shanghai (52 Projekte) und Chengdu (30 Projekte). Der Rest der 700 Objekte verteilt sich gleichmäßig auf das Land, wobei es nicht mehr als zwölf in einer bestimmten Region sind. Die drittgrößte Dichte findet sich in und um Sanya, wo es derzeit 28 Um- oder Neubauprojekte gibt.

Bei den Projekten gibt es von allem etwas, was die Größe betrifft. Das kleineste Hotel wird 24 Zimmer haben und das Größte 1.500. Wobei das größte Projekt eine Ausnahme darstellt: Das Pacific Dream Plaza Hotel wird Stadt Qingdao in der Provinz Shandong gebaut. Von allen 500 Projekten in China haben nur zwei weitere mehr als 1.000 Zimmer, nämlich das Atlantis Sanya Hainan mit 1.300 Zimmern und das NH Haikou Meilan International Airport Hotel in der Stadt Haikou in der Provinz Hainan mit 1.001 Zimmern. Von den Dreien wird das NH Haikou Meilan International Airport Hotel am frühesten fertig werden, es befindet sich bereits in der Pre-Opening Phase.

Von den kleineren Projekten gibt es ein paar mehr, wobei sechs Projekte weniger als 50 Zimmer haben. Viele von Ihnen liegen in weniger bekannten Städten. Diese Projekte sind zum Beispiel das Aman Resort Fuzhou, das Urbn Boutique Wuhan, das Banyan Tree Leishan, das Maison Albar Fuzhou, das Ahn Luh Yanqi Beijing, and das Maison Albar Guiyang.

Rechnet man all das gedanklich zusammen, ist China dann der am schnellsten wachsende Hotelmarkt der Welt? Vielleicht, denn da haben die Vereinigten Arabischen Emirate, die immerhin Dubai inkludieren, sicher etwas dagegen. Aber allein aus Platzgründen, führt China die Liste an.

 

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